Bewerbung

Lebenslauf: Mit diesem Detail fallen Sie auf - dabei scheint es unwichtig

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Bei der Bewerbung gilt: Außerberufliche Interessen im Lebenslauf können durchaus von Vorteil sein.

In Personalabteilungen trudeln täglich viele Bewerbungen ein. Da gilt es, aufzufallen. Mit einem kleinen Detail in Ihrem Lebenslauf bleiben Sie in Erinnerung.

Der Lebenslauf ist Ihre Visitenkarte - ein wichtiges Marketingdokument, in dem Sie zeigen, welche Erfahrungen Sie bisher gesammelt haben und welche Fähigkeiten Sie mitbringen. Deshalb gilt er auch als Eintrittskarte zum Vorstellungsgespräch. Und um die zu bekommen, ist es wichtig, dass Ihr Lebenslauf auffällt.

Lebenslauf: Außerberufliche Interessen sind wichtiger, als viele denken

Gerade ein scheinbar unwichtiges Detail im Lebenslauf kann darüber entscheiden, ob Sie Personalern am Ende des Gesprächs in Erinnerung bleiben: die außerberuflichen Interessen bzw. Hobbys. Denn Personaler wollen beim Bewerbungsgespräch nicht nur den besten Bewerber für die ausgeschriebene Position finden, sondern auch die Person hinter dem Bewerber kennen lernen

"Je mehr man sich als ganzheitliche Persönlichkeit darstellt, umso besser: Wir rekrutieren ja nicht nur Fachkräfte, sondern Menschen", verrät Jens Hohensee, Head of Career Services bei der Boston Consulting Group (BCG). Und was eignet sich da besser, als am Ende des Vorstellungsgesprächs über Privates zusprechen? Diese Smalltalkphase dürfen Bewerber seiner Meinung nach nie unterschätzen, wenn Sie in Erinnerung bleiben wollen.

Diese Interessen sollten Sie lieber nicht nennen

Doch Hobby ist nicht gleich Hobby. Im Gespräch mit dem Manager-Magazin rät er Bewerbern, hier nur wirklich spezielle Interessen zu nennen, wie etwa Musiker in einer Jazzband oder Bahnrennfahren. "Reisen, Kochen und Laufen sind uninteressant, vor allem, wenn das Reisen nur im Rahmen Ihres Jahresurlaubs stattfindet", meint der Recruiting-Fachmann. Das mache schließlich jeder - dann lieber ganz weglassen. Zwei Interessen sollten Sie laut Hohensee jedoch lieber nie erwähnen: "Parteimitgliedschaften und studentische Verbindungen".

Video: Bewerbungs-Mythen

Lesen Sie hier: Welche Hobbys unbedingt in den Lebenslauf gehören - und welche nicht.

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Von Andrea Stettner

Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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