Studie

Mit Jeans und T-Shirt im Büro? Legerer Look offenbar immer noch verpönt

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Jeans in der Arbeit? Das könnte immer noch ein No-Go sein.

Sie mögen es in der Arbeit lieber leger? Laut einer Studie könnten Sie damit im Büro einen schlechten Eindruck machen. Das sind die Gründe.

Sie denken, die Tage des Business-Anzugs oder des Blazers in Büros sind langsam gezählt? Wenn es nach den Ergebnissen einer Studie geht, könnten Sie sich in dieser Annahme gewaltig täuschen.

Dresscode: Darum ist legere Kleidung in bestimmten Situationen verpönt

Die neue Studie wurde von der britischen Ledermarke Maxwell-Scott in Auftrag gegeben und beschäftigt sich mit der Fragestellung, wie deutschsprachige Männer und Frauen professioneller Kleidung gegenüberstehen. Die Ergebnisse weisen darauf hin, dass auch heute, wo der Dresscode immer lockerer gesehen wird, ein professioneller Look weiterhin einen hohen Stellenwert in Unternehmen einnimmt.

Demnach sind 68 Prozent der Befragten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz der Ansicht, dass professionelle Kleidung im Beruf wichtig sei. Besonders im Bewerbungsgespräch sind Sie bei fünf von zehn der Befragten schon durchgefallen, wenn Sie zu leger auftauchen. Aber auch generell machen Jeans und T-Shirt im Berufsalltag wohl keinen guten Eindruck auf Kollegen und Chefs. 40 Prozent bilden sich aufgrund eines unprofessionellen Looks sogleich eine schlechte Meinung über diejenige Person.

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Positiver Effekt von Business-Kleidung

Neben einem guten Eindruck, den Sie auf andere ausüben, stärkt ein professionelles Auftreten aber auch das eigene Selbstbewusstsein, wie die Studie ergeben haben will - 70 Prozent der Befragten sind dieser Meinung. Julia Munder, Marketing Director von Maxwell-Scott International, erkennt darin einen Grund: "Die Studie zeigt, dass das Tragen professioneller Kleidung nicht nur eine oberflächliche Zur-Schau-Stellung der eigenen Position im Unternehmen ist, sondern ein Werkzeug, das jedem dabei helfen kann, seine eigene Kompetenz auszudrücken. Diese Art des Kleidens gibt uns mehr Selbstvertrauen, wodurch wir uns in Arbeitssituationen mutiger fühlen." 

Allerdings geht die Studie nicht genauer darauf ein, in welchen Berufen, Positionen innerhalb des Unternehmens oder welche Arten von Unternehmen Business-Kleidung immer noch einen hohen Stellenwert hat. In bestimmten Positionen und Branchen wie bei Banken oder Versicherungen ist es schließlich logisch, dass legere Kleidung einen schlechten Eindruck machen könnte.

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Kurze Hosen gehen gar nicht - weder die Länge, noch die zur Schau gestellte Haut oder Beinbehaarung bei Männern. Personal-Shopperin Mischa Oexle aus München empfiehlt  als Alternative leichte Chino-Hosen. (Quelle: noz.de)
Kurze Hosen gehen gar nicht - weder die Länge, noch die zur Schau gestellte Haut oder Beinbehaarung bei Männern. Personal-Shopperin Mischa Oexle aus München empfiehlt  als Alternative leichte Chino-Hosen. (Quelle: noz.de) © pixabay
Flip-Flops haben leider auch in deutschen Büros Einzug gehalten. Geschlossene Schuhe sind im Job allerdings Pflicht. Experten wie Oexer raten deshalb im Sommer zu Leinenschuhen oder Lederslippern.
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Auch offene Sandalen sind im Büro nicht gerne gesehen. Mit geschlossener Spitze und Fersenriemchen sind die luftigen Lieblinge aber eine echte Alternative.
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Bei Kurzarmhemden scheiden sich die Geister: In Branchen mit strengem Dresscode sind sie verpönt, da sie zu viel Haut zeigen. Wenn Sie Kundenkontakt pflegen, sollten Sie auf jeden Fall Langarmhemden tragen, so Experten. Greifen Sie zu leichten Modellen mit geringem Kunstfaseranteil, damit Sie nicht ins Schwitzen geraten.
Bei Kurzarmhemden scheiden sich die Geister: In Branchen mit strengem Dresscode sind sie verpönt, da sie zu viel Haut zeigen. Wenn Sie Kundenkontakt pflegen, sollten Sie auf jeden Fall Langarmhemden tragen, so Experten. Greifen Sie zu leichten Modellen mit geringem Kunstfaseranteil, damit Sie nicht ins Schwitzen geraten. © pixabay
Auch unter langen Hosen sollte nie Haut hervorblitzen. Sneaker-Socken sind deshalb eine schlechte Wahl beim Business-Outfit.
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Wenn Sie einen Anzug tragen, dann bitte auch im Sommer niemals in der Farbe Weiß. Laut Stilberaterin Bettina Geißler kann der Anzug im Sommer aber durchaus etwas heller sein als sonst (Quelle: sueddeutsche.de).
Wenn Sie einen Anzug tragen, dann bitte auch im Sommer niemals in der Farbe Weiß. Laut Stilberaterin Bettina Geißler kann der Anzug im Sommer aber durchaus etwas heller sein als sonst (Quelle: sueddeutsche.de). © pixabay
Frauen tragen im Sommer am besten Kleider oder Röcke - sie lassen am meisten Luft zirkulieren. Achten Sie hier aber darauf, dass der Rock mindestens so lang ist, dass er die Kniee umspielt, so Geißler.
Frauen tragen im Sommer am besten Kleider oder Röcke - sie lassen am meisten Luft zirkulieren. Achten Sie hier aber darauf, dass der Rock mindestens so lang ist, dass er die Kniee umspielt, so Geißler. © pixabay
Auch bei langen Kleidern und Röcken sollte nie nackte Haut hervorblitzen. Tragen Sie deshalb auch im Sommer immer Feinstrumpfhosen.
Auch bei langen Kleidern und Röcken sollte nie nackte Haut hervorblitzen. Tragen Sie deshalb auch im Sommer immer Feinstrumpfhosen. © iStock / g-stockstudio
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Ebenfalls ein No-Go bei Frauen: Tief ausgeschnittene Tops, Shirts mit Spagettiträgern und schulterfreie Oberteile.   © iStock / KatarzynaBialasiewicz
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