Studie deckt auf

Homeoffice im Schlafanzug? Darauf sollten Sie laut Forschern lieber verzichten

Ein Mitarbeiter sitzt im Pyjama am Laptop. Homeoffice im Schlafanzug? Keine gute Idee, wissen Psychologen.
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Homeoffice im Schlafanzug? Keine gute Idee, wissen Psychologen.

Im Homeoffice reicht es, im Schlafanzug in die Tasten zu hauen? Falsch gedacht! Forscher haben herausgefunden, dass sich Pyjama & Co. negativ auf die Gesundheit auswirken.

Wer im Homeoffice arbeitet*, startet gleich viel entspannter in den Tag: Keine vollgestopften Busse auf dem Weg zur Arbeit, keine schlecht gelaunter Chef - und mehr Zeit, weil der Pendelweg entfällt. Auch bei der Kleidung lassen es jetzt in der Corona-Krise viele legerer angehen – und setzen sich gleich im Schlafanzug an den heimischen Schreibtisch. Keine gute Idee, wie Forscher nun herausgefunden haben.

Schlafanzug im Homeoffice: Studie enthüllt negative Folgen für psychische Gesundheit

Wie wirken sich bestimmte Arbeitsbedingungen im Homeoffice, wie etwa ein Pyjama, auf die Produktivität und psychische Gesundheit von Mitarbeitern aus? Mit dieser Frage haben sich australische Wissenschaftler in einer Studie beschäftigt. Ihre Ergebnisse veröffentlichten sie im „Medical Journal of Australia“. Das Ergebnis: Schlafkleidung schlägt uns im Homeoffice offenbar mächtig aufs Gemüt. Die Forscher fanden heraus, dass die psychische Verfassung von Mitarbeitern signifikant schlechter ist, wenn sie im Schlafanzug arbeiten.

Dagegen leide die Produktivität durch einen Schlafanzug im Allgemeinen nicht. Lediglich bei Beschäftigten, die noch relativ am Anfang ihrer beruflichen Karriere im Homeoffice arbeiten mussten, stellten die Forscher eine beeinträchtigte fachliche Leistung fest.

An der Studie hatten Mitarbeiter und Studierende verschiedener Forschungseinrichtungen in Sydney teilgenommen. Die Ergebnisse seien jedoch vermutlich auch auf andere Länder übertragbar, heißt es in dem Bericht. Die Forscher wiesen in dem Zusammenhang jedoch auf die klassische „Henne-Ei“-Problematik hin: So lasse sich nicht beurteilen, ob sich die Arbeit im Schlafanzug auf die mentale Verfassung auswirkt oder Menschen, die lieber im Schlafanzug arbeiten, von vornherein zu psychischer Instabilität neigen.

Lesen Sie auch: Karriere im Home-Office? Mit dieser kleinen Angewohnheit sammeln Sie Pluspunkte beim Chef

Im Video: Boomt die Jogginghose im Homeoffice?

So lässt sich der negative Effekt verhindern

Die negativen Folgen eines Schlafanzug lassen sich jedoch ganz einfach verhindern: Indem Sie sich umziehen, bevor Sie am Morgen im Homeoffice starten. Wahrscheinlicher ist es jedoch, dass ihre Psyche wegen zu viel Stress leidet. Hier verraten wir Ihnen, wie Sie im Homeoffice einen Burnout wegen Überlastung vermeiden. (as) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

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Sieben Probleme, die intelligente Menschen häufig haben

Intelligente Menschen langweilen sich schnell im Beruf, verrät Hochbegabten-Coach Detlef Scheer. Deshalb wechseln sie häufig den Job.
Intelligente Menschen langweilen sich schnell im Beruf, verrät Hochbegabten-Coach Detlef Scheer. Deshalb wechseln sie häufig den Job. © dpa
Nicht nur der Job langweilt sie schnell - gewöhnlichen Smalltalk finden Intelligente ebenfalls ziemlich ermüdend. Bringen sie aber komplexe Erklärungen ins Gespräch ein, nehmen dies "Normalos" schnell als Besserwisserei war, so Scheer.
Nicht nur der Job langweilt sie schnell - gewöhnlichen Smalltalk finden Intelligente ebenfalls ziemlich ermüdend. Bringen sie aber komplexe Erklärungen ins Gespräch ein, nehmen dies "Normalos" schnell als Besserwisserei war, so Scheer. © pexels
Ihr Kollegen bringen Hochintelligente mit ihrem Perfektionismus oft auf die Palme: "Dass der Hochbegabte die Aufgabe im Prozess nicht beendet, ist lästig für Kollegen", meint Scheer, "die denken sich dann, 'Der will uns zeigen, wie doof wir sind.'" Dabei will er nur alles perfekt erledigen.
Ihr Kollegen bringen Hochintelligente mit ihrem Perfektionismus oft auf die Palme: "Dass der Hochbegabte die Aufgabe im Prozess nicht beendet, ist lästig für Kollegen", meint Scheer, "die denken sich dann, 'Der will uns zeigen, wie doof wir sind.'" Dabei will er nur alles perfekt erledigen. © pixabay
Obwohl extrem intelligente Menschen leicht einen Job bekommen, wird ihnen oft gekündigt. Denn ohne es zu wollen, ecken sie oft an - weil sie vieles besser wissen und umkrempeln wollen.
Obwohl extrem intelligente Menschen leicht einen Job bekommen, wird ihnen oft gekündigt. Denn ohne es zu wollen, ecken sie oft an - weil sie vieles besser wissen und umkrempeln wollen. © iStockphoto / imtmphoto
"Viele Hochbegabte glauben, sie bekommen nichts zustande", verrät Scheer, und sind dabei über die Maßen selbstkritisch. Erfolge spielen sie eher herunter als stolz auf sie zu sein.
"Viele Hochbegabte glauben, sie bekommen nichts zustande", verrät Scheer, und sind dabei über die Maßen selbstkritisch. Erfolge spielen sie eher herunter als stolz auf sie zu sein. © pexels
Was viele Intelligente gemeinsam haben: Sie haben jede Menge Interessen, fangen deshalb zum Beispiel viele Studiengänge an und brechen diese wieder ab, weil sie sich nicht für ein Fach entscheiden können. "Die vielen Möglichkeiten führen dazu, dass sie sich häufig verzetteln", weiß Scheer.
Was viele Intelligente gemeinsam haben: Sie haben jede Menge Interessen, fangen deshalb zum Beispiel viele Studiengänge an und brechen diese wieder ab, weil sie sich nicht für ein Fach entscheiden können. "Die vielen Möglichkeiten führen dazu, dass sie sich häufig verzetteln", weiß Scheer. © pixabay
Außerdem erwarten viele Chefs von ihren hochbegabten Angestellten, dass sie Karriere machen. Doch laut einer Untersuchung von Scheer im Jahr 2012 wollen das sehr intelligente Menschen eher weniger - interessante Aufgaben sind ihnen lieber als eine Führungsposition.
Außerdem erwarten viele Chefs von ihren hochbegabten Angestellten, dass sie Karriere machen. Doch laut einer Untersuchung von Scheer im Jahr 2012 wollen das sehr intelligente Menschen eher weniger - interessante Aufgaben sind ihnen lieber als eine Führungsposition. © pixabay

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