Krank im Büro

Grippewelle: Vermeiden Sie DAS im Büro - sonst droht Ansteckung

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Kranke Mitarbeiter trinken im Büro oft viel Tee, dabei sollten Sie diesen lieber zuhause im Bett zu sich nehmen.

Die Grippewelle rollt wieder, Mitarbeiter melden sich reihenweise krank. Das könnte auch daran liegen, dass wir im Büro immer wieder dieselben Fehler machen.

Die Grippewelle sorgt zu bestimmten Zeiten immer wieder für leere Büros. Dabei stecken sich viele nicht nur im Familienkreis oder in der Öffentlichkeit an - oft sind andere Kollegen die "Übeltäter", da sie unbewusst schon einen Tag vor den ersten Symptomen Viren und andere Krankheitserreger im Büro verteilen. Doch was können gesunde Kollegen tun, um sich im Büro nicht anzustecken? 

Oft genügt es schon, dafür zu sorgen, dass sich Grippeviren und Co. im Büro nicht ausbreiten. Doch viele Mitarbeiter begehen trotzdem immer dieselben Fehler - und befördern damit erst recht, dass sie selbst oder ihre Kollegen krank werden.

Fehler 1: sich krank ins Büro schleppen

"Im Büro wartet so viel Arbeit auf mich - da kann ich nicht krank zuhause bleiben ..." Kommt Ihnen dieser Satz bekannt vor? Sich mit einer Grippe oder schweren Erkältung ins Büro zu schleppen, mag zwar ehrenhaft wirken, aber Ihren Kollegen und Ihrer Gesundheit tun sie damit keinen Gefallen. 

Zwar verbreiten sich viele Vieren schon vor den ersten Symptomen, doch nach Ausbruch der Grippe sind Sie trotzdem noch bis zu eine Woche lang ansteckend. Die Viren verbreiten sich dabei durch die sogenannte "Tröpfcheninfektion", also kleine Tropfen, die über Husten, Schnupfen und sogar beim Sprechen in die nähere Umgebung gelangen. So können zum Beispiel beim Schnäuzen die Viren auf ihre Hände - und von da aus auf Tastatur, Türklinken, Kaffeemaschine und Co. gelangen. 

Ihre Kollegen nehmen die Viren dann auf und stecken sich so ratzfatz an. Deshalb sollten Sie lieber zuhause im Bett bleiben. Dazu kommt: Durch den Stress im Büro schwächen Sie Ihr Immunsystem zusätzlich und können die Krankheit so verschleppen - mit oft gefährlichen Folgen für Ihre Gesundheit.

Zum Weiterlesen: 

Wieso kranke Mitarbeiter zuhause bleiben sollten - und was Unternehmen davon haben.

Fehler 2: Hände schütteln

Durch Hände schütteln verbreiten sich Grippe- und Erkältungsviren schneller als uns lieb ist. Wann immer es geht, sollten Sie deshalb auf den "Handshake" mit Kollegen oder Kunden verzichten. Wenn Sie befürchten, unhöflich zu wirken, sagen Sie einfach den Grund - das versteht sicher jeder und Sie stoßen Ihren Mitmenschen damit nicht vor den Kopf.

Fehler 3: wenig Lüften

Fenster auf oder lieber zu? Lüften ist oft Streitthema unter den Kollegen, denn viele sind wahre "Frostbeulen" und frieren sehr schnell, wenn das Fenster offen ist - im Winter erst recht. Doch deswegen auf Lüften zu verzichten, ist ein großer Fehler in der Grippe- und Erkältungszeit. 

Zum einen, weil die trockene Heizungsluft die Schleimhäute in Nase und Rachen austrocknet und Sie so anfälliger für Viren werden. Zum anderen, weil Viren, die beim Niesen in die Luft gelangen, noch für Stunden in der Raumluft verbleiben. Deshalb sollten Sie im Büro so oft wie möglich lüften, um Ihr Ansteckungsrisiko zu minimieren.

Fehler 4: Viren am Arbeitsplatz verteilen

Sind die Erkältungsviren erst einmal im Büro, verteilen wir sie munter weiter: Vom Kühlschrank wandern sie über unsere Hände an die Türklinke und von da aus dann weiter an den Schreibtisch, auf die Tastatur und PC-Maus. Dagegen hilft nur eins: desinfizieren

Außerdem empfehlen Experten sich regelmäßig die Hände zu waschen (vor allem, wenn Sie von draußen ins Büro kommen) - und zwar wie folgt:

  • Hände mit Wasser und Seife waschen,
  • mindestens 20 bis 30 Sekunden lang,
  • auch zwischen den Fingern, Daumen und Handrücken nicht vergessen,
  • danach Hände (auch zwischen den Fingern) sorgfältig abtrocknen.

Fehler 5: Klimaanlage laufen lassen

In vielen Büros schnurren Klimaanlagen sogar im Winter - dem Temperaturregler sei Dank. Doch die trockene Luft der Klimaanlage entzieht der Raumluft die Feuchtigkeit, was wiederum die Schleimhäute austrocknet. Nase und Rachen werden so anfälliger für Krankheitserreger - und die Schnupfennase ist vorprogrammiert. Deshalb die Klimaanlage lieber öfters mal ausschalten.

Video: Richtig niesen - das hilft gegen die Grippewelle

Mehr zum Thema: Krankmeldung - So melden Sie sich richtig krank.

Und: Das dürfen Sie tun trotz Krankschreibung.

Von Andrea Stettner

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