Tattoos im Gesicht

Tattoos im Gesicht: Finden Sie so noch einen Job?

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Wie steht es um die Jobaussichten, wenn man Tattoos im Gesicht hat?

Tattoos sollen die Berufsfindung erschweren. Mittlerweile können viele Arbeitgeber darüber hinwegsehen - Tätowierer fordern allerdings eine Altersgrenze.

  • Gesichtstattoos sind im Trend wie nie zuvor.
  • Selbst Tätowierer sehen die Bemalungen allerdings als kritisch.
  • Wenn es um den Beruf geht, können sie ein Problem darstellen.

Gesichtstattoos sind kein neues Phänomen, denn es gibt sie schon seit unzähligen Jahren. Zuvor entschieden sich hauptsächlich Promis, Tätowierer oder Mitglieder bestimmter Kulturen für die umstrittenen Bemalungen. Aktuell tragen jedoch mehr und mehr Leute die auffälligen Tattoos - darunter insbesondere junge Erwachsene. Im englischen Sprachraum existiert sogar schon eine Umschreibung der beliebten Bemalungen: "jobstoppers" ("Berufsstopper"). Doch ist die Bezeichnung zutreffend?

Ein Trend macht Sorgen: Muss eine höhere Altersbegrenzung her?

Vermeintlich absurde Dinge wie ein zu ausgeprägter Dialekt oder eine falsche Essenswahl am Arbeitsplatz kann einen den Job kosten. Als einen genauso absurden Entlassungsgrund würden viele Tätowierungen bezeichnen. Doch wie steht es um auffällige Tattoos im Gesicht?

In Großbritannien brach erst kürzlich eine Debatte zu dem Trend aus: Tätowierer halten 18 Jahre für zu jung, um sich für ein Tattoo an einer solch auffälligen Stelle zu entscheiden. Da junge Leute häufig die Schwierigkeit unterschätzen, mit ihren Bemalungen in späteren Jahren einen Job zu finden, fordern Tätowierer eine höhere Altersbegrenzung für Tattoos im Gesicht, am Hals und auf den Händen. Konkret ist die Rede von 21 Jahren, wie der Stern berichtet.

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Können Sie einen Job mit Gesichtstattoos finden?

Es gibt zu denken, wenn selbst erfahrene Tätowierer Alarm schlagen. Und tatsächlich zeigen in den Medien diskutierte Beispiele, dass es Personen mit Gesichtstattoos nicht so einfach haben. So dokumentierte ein Neuseeländer mit auffälliger Tätowierung im Sommer 2019 seine unermüdliche Jobsuche im Internet. Diese war lange Zeit erfolglos, bis sich ein Geschäftsführer von seinem Ehrgeiz begeistert zeigte und ihm laut CTV News eine Stelle als Fitnesstrainer anbot.

Auch interessant: Bewerbung - Mit diesem Merkmal sinken Ihre Chancen auf den Job signifikant.

In Deutschland ist es definitiv nicht unmöglich mit Tattoos einen Job zu finden - nur manchmal etwas kompliziert. Stellen als Beamte, im öffentlichen Dienst, als Bedienung, Flugbegleiter oder Empfangsdamen sind für Tätowierte vielmals kaum zu ergattern. Noch schwerer haben es Personen mit Tattoos an auffälligen Stellen wie dem Gesicht oder an den Händen. Doch insbesondere junge Leute hegen die Hoffnung, dass mehr und mehr Branchen in Zukunft über die auffällige Kunst hinwegsehen können und sie als Normalität betrachten.

Erfahren Sie mehr: Die schlimmsten Fehler - Was Bewerber im Vorstellungsgespräch unbedingt vermeiden sollten.

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Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.  © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
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