Beste Aussichten

Sie suchen einen neuen Job? Diese Unternehmen der Finanzbranche zahlen am besten

Bei der Commerzbank und Deutschen Bank verdienen Sie besonders gut.
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Bei der Commerzbank und Deutschen Bank verdienen Sie besonders gut.

Jeder weiß, dass man in der Finanzbranche gut verdienen kann. Doch welches Unternehmen zahlt das höchste Gehalt? Eine Auswertung von Glassdoor gibt Antwort.

  • Deutsche Bank zahlt in der Finanzbranche am meisten
  • FinTechs, Banken und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften locken mit Top-Gehältern 
  • Hohe Boni in der Finanzbranche: Gesamtvergütung fällt teils beträchtlich höher aus

Hamburg, 27. Februar 2020 – ​Die Finanzbranche zieht noch immer viele Jobsuchende an. Nicht zuletzt, weil sie sich dort gute Verdienstmöglichkeiten erhoffen. Wer aber zahlt am meisten?​ Dieser Frage ist ​Glassdoor​, eine der weltweit größten Job- und Recruiting-Plattformen, nachgegangen und hat aktuelle Gehaltsinformationen von Berufstätigen im Zeitraum zwischen dem 1. August bis zum 31. Juli 2019 ausgewertet. Dabei ist eine Rangliste der zehn Finanzunternehmen in Deutschland entstanden, die ihren Mitarbeitenden hierzulande die höchsten Bruttogrundgehälter zahlen. Entscheidend für die Reihenfolge ist der Median​ ​aller Gehaltsangaben zum jeweiligen Unternehmen auf Glasssdoor.  

Das sind die Top-10-Finanzunternehmen in Sachen Grundvergütung

Unternehmen

Bruttojahresgehalt (Median)

Arbeitgeberbewertung (Stand: 21. Februar 2020, von 1 (sehr negativ) bis 5 (sehr positiv))

Deutsche Bank

68.544 Euro

3,5 

Commerzbank

66.625 Euro

3,5

Wirecard

63.903 Euro

3,9

Allianz

57.263 Euro

3,7

Deloitte

56.159 Euro

3,8

PwC

54.394 Euro

3,8

N26

51.127 Euro

3,2

KPMG

49.862 Euro

3,7

EY

49.390 Euro

3,8

Sparkasse

39.398 Euro

3,6

Deutsche Bank ist das Finanzunternehmen mit den besten Verdienstmöglichkeiten

Auf den ersten beiden Plätzen landen zwei Platzhirsche der Branche: Die ​Deutsche Bank​ zahlt nach der Analyse mit 68.544 Euro (Median) die höchsten Grundgehälter. Knapp gefolgt von der Commerzbank​, die mit 66.625 Euro ein vergleichbares Lohnniveau bietet. Den dritten Platz sichert sich der Zahlungsdienstleister ​Wirecard​ mit Sitz in München, der seinen Mitarbeitenden ein Grundgehalt von 63.903 Euro zahlt. Mit dem Versicherungskonzern ​Allianz​ folgt ein weiteres DAX-Unternehmen auf dem vierten Platz mit einem Basissalär von 57.263 Euro. Das Wirtschaftsprüfungsunternehmen ​Deloitte​ bietet mit 54.394 Euro das höchste Gehaltsniveau der so genannten "Big Four" (Deloitte, EY, KPMG, PwC), die allesamt in der Rangliste vertreten sind. Bemerkenswert: Die erst 2013 gegründete mobile Direkt-Bank ​N26​ stößt mit ihrer Vergütung in die Phalanx der etablierten Global Player der Finanzbranche vor. Alle vertretenen Unternehmen bis auf die ​Sparkasse​ auf dem zehnten Platz zahlen mehr als die meisten anderen Arbeitgeber in Deutschland am Monatsende ihren Angestellten überweisen. Das durchschnittliche Bruttogrundgehalt* vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer in Deutschland 2018 lag bei 46.560 Euro.

Lesen Sie auch: Unfaire Gehälter haben diese drastische Folge - und das können Sie dagegen tun.

FinTechs, Banken und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften locken mit Top-Gehältern

Besonders Banken locken offenbar weiterhin mit großzügiger Vergütung. So zählen gleich vier der Top-10-Unternehmen zum Bankensektor. Mit ​Deutsche Bank​ und ​Commerzbank​ stehen ausgerechnet die beiden Finanzinstitute an der Spitze, die im letzten Jahr Sondierungsgespräche über eine Fusion geführt haben. Zumindest das Gehaltsniveau hätte schon mal gepasst. Das große Lohngefälle zwischen Deutsche Bank auf dem ersten Platz und der ​Sparkasse​ am Ende der Rangliste, das immerhin fast 30.000 Euro beträgt, geht zum Teil sicherlich auf unterschiedliche Geschäftsausrichtung zurück. Während die Banken aus der Finanzmetropole Frankfurt stärker auf Unternehmenskunden und Investment-Banking ausgerichtet sind, agieren die Sparkassen traditionell eher im Endkunden- und Filialgeschäft mit geringeren Profitmargen. Gleichzeitig schneiden Unternehmen an der Schnittstelle von Tech- und Finanzwirtschaft (FinTechs) wie  Wirecard und N26 gut ab. Eine mögliche Erklärung: Wer wie ​Wirecard​ und ​N26​ begehrte Tech-Talente anziehen möchte, muss sie auch mit guten Verdienstmöglichkeiten locken.  

Hohe Boni in der Finanzbranche: Gesamtvergütung fällt teils beträchtlich höher aus 

Gerade in der Finanzwirtschaft ist die Grundvergütung häufig nur die "halbe Miete". Durch Bonuszahlungen fällt die Gesamtvergütung häufig noch höher aus. Ein Beispiel nach Gehaltsangaben auf Glassdoor: Eine Führungskraft mit dem Titel "Direktor/in" verdient bei Deutsche Bank im Schnitt ein Jahresgrundgehalt ​von rund 130.000 Euro​. Die durchschnittliche Bonuszahlung auf dieser Position beläuft sich auf rund 35.000 Euro und würde das Gesamteinkommen noch einmal um 27 Prozent in die Höhe schrauben. Zum Vergleich: Ein/e "Direktor/in" bei der Commerzbank verdient im Schnitt rund ​120.000 Euro​ und rund 28.000 Euro (23 Prozent) an Bonuszahlungen. Selbst Angestellte, die nicht im Finanzbereich arbeiten, profitieren von Boni-Regelungen. So kann ein/e Software-Entwickler/in bei Wirecard das Jahreseinkommen von rund ​64.000 Euro​ bei Zielerreichung um circa 8 Prozent aufbessern.

Auch interessant: In diesen Berufen winkt Fachkräften das höchste Gehalt.

Video: Bewerbungsgespräch - Wichtige Tipps für die Gehaltsverhandlung

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Gehalt: Die zehn bestbezahlten Ausbildungen in Deutschland

Platz 10: Maurer verdienen in ihrer dreijährigen Lehrzeit zwischen 550 und 1.200 Euro. 
Platz 10: Maurer verdienen in ihrer dreijährigen Lehrzeit zwischen 550 und 1.200 Euro brutto.  © Lino Mirgeler / dpa
Platz 9: Verwaltungsfachangestellte bekommen 700 bis 800 Euro brutto. 
Platz 9: Angehende Verwaltungsfachangestellte bekommen 700 bis 800 Euro brutto.  © Peter Steffen / dpa
Platz 8: Fachinformatiker erhalten monatlich zwischen 700 und 900 Euro brutto.
Platz 8: Fachinformatiker erhalten in der Ausbildung monatlich zwischen 700 und 900 Euro brutto. © Jan Woitas / dpa
Platz 7: Dank Nacht- und Wochenendzuschlägen können angehende Polizisten bis zu 1.100 Euro verdienen.
Platz 7: Dank Nacht- und Wochenendzuschlägen können angehende Polizisten bis zu 1.100 Euro verdienen. © Stefan Sauer / dpa
Platz 6: Technische Zeichner (auch technische Produktdesigner oder technische Systemplaner) verdienen in der Lehrzeit 700 bis 1.000 Euro brutto.
Platz 6: Technische Zeichner (auch technische Produktdesigner oder technische Systemplaner) verdienen in der Lehrzeit 700 bis 1.000 Euro brutto. © pixabay / 422737
Platz 5: Ob in KfZ-Betrieben, in der Luft- und Raumfahrt oder im medizinischen Bereich: Mechatroniker dürfen sich in der Ausbildung über ein ordentliches Gehalt von 800 bis 1.000 Euro brutto freuen.
Platz 5: Ob in KfZ-Betrieben, in der Luft- und Raumfahrt oder im medizinischen Bereich: Mechatroniker dürfen sich in der Ausbildung über ein ordentliches Gehalt von 800 bis 1.000 Euro brutto freuen. © Oliver Berg / dpa
Platz 4: Bankkaufleute gehören seit jeher zu den Besserverdienenden. Azubis verdienen im Monat etwa 650 bis 1.000 Euro brutto.
Platz 4: Bankkaufleute gehören seit jeher zu den Besserverdienenden. Azubis verdienen im Monat etwa 650 bis 1.000 Euro brutto. © Matthias Balk / dpa
Platz 3: Ebenso gut ergeht es Azubis im Finanzbereich. Angehende Versicherungskaufleute verdienen etwa 650 bis 1.000 Euro brutto.
Platz 3: Ebenso gut ergeht es Azubis im Finanzbereich. Angehende Versicherungskaufleute verdienen etwa 650 bis 1.000 Euro brutto. © pixabay / Free-Photos
Platz 2: Binnenschiffer kann man zwar nicht überall werden, aber die Ausbildung lohnt sich: Hier sind zwischen 800 und 1.100 Euro brutto drin.
Platz 2: Binnenschiffer kann man zwar nicht überall werden, aber die Ausbildung lohnt sich: Hier sind zwischen 800 und 1.100 Euro brutto drin. © Philipp Schulze / dpa
Platz 1: Die Pole-Position geht mit großem Abstand an die Azubis der Fluglotsen. Im zweiten und dritten Lehrjahr sind Spitzengehälter von 3.000 bis 4.500 Euro brutto drin.
Platz 1: Die Pole-Position geht mit großem Abstand an die Azubis der Fluglotsen. Im zweiten und dritten Lehrjahr sind Spitzengehälter von 3.000 bis 4.500 Euro brutto drin. © Ingo Wagner / dpa

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