Für Innovationen mit fachfremden Experten sprechen

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Austausch mit fachfremden Experten ist wichtig. Am meisten Input können Unternehmer auf Kongressen bekommen. Foto: Bernd Wüstneck

Firmen brauchen ständig Ideen für neue Lösungsansätze. Hierfür sollten Selbstständige auch den Kontakt zu fachfremden Branchen suchen. Denn wo Tätigkeiten zunächst unterschiedlich aussehen, können viel strukturelle Gemeinsamkeiten bestehen.

Hamburg (dpa/tmn) - Wollen Selbstständige ihre Firma mit Innovationen voranbringen, sollten sie sich nicht nur mit Beschäftigten aus ihrer Branche umgeben. Die Gefahr ist sonst groß, im eigenen Saft zu schmoren und nicht auf neue Ideen zu kommen, berichtet die Zeitschrift "Harvard Business Manager".

Um auf neue Ideen zu kommen, sucht man am besten den Kontakt mit Experten aus fachfremden Branchen, die strukturell mit ähnlichen Problemen kämpfen. Ein Beispiel: Ein Hersteller von Schutzkleidung kann Ideen von Ärzten einholen, die Patienten behandeln, die an der Glasknochenkrankheit leiden.

In der Theorie klingt das gut. Aber wie lassen sich Experten aus fachfremden Gebieten finden, die mit dem eigenen verwandt sind? Hier empfiehlt sich folgendes Vorgehen: Als erstes sucht man nach Experten aus der eigenen Branche, die sich auf dem Gebiet gut auskennen, auf dem es Probleme gibt. Als nächstes fragen sie diese Personen, wer noch mehr Wissen hat als sie.

So ist die Chance gut, einen echten Spezialisten auf diesem Gebiet zu finden. Diesen fragen sie dann nach Experten in analogen Feldern. Das sind jene Tätigkeiten, die auf den ersten Blick unterschiedlich aussehen, aber auf einer tieferen, strukturellen Ebene Ähnlichkeiten aufweisen. Dort fragt man sich wieder bis zum Spezialisten durch.

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