Freizeit gehört auf den Stundenplan - Tipps für Studienanfänger

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Studienanfänger unterschätzen oft den Aufwand für die Uni. Wer sich neben dem Studium zu viel zumutet, kommt dann oft nicht mehr hinterher. Foto: Mascha Brichta

Berlin (dpa/tmn) - Am Anfang ist es für Studienneulinge schwer einzuschätzen, wie viel Zeit einzelne Seminare und Vorlesungen tatsächlich beanspruchen. Müssen sie dann noch nebenher arbeiten, leiden im schlimmsten Fall die Leistungen. Wie vermeidet man das?

Beim Zusammenstellen des ersten Stundenplans dürfen Studienanfänger die Freizeit nicht vergessen. "Man muss Freizeit genauso planen wie man Lernphasen plant", sagt Stefan Grob vom Deutschen Studentenwerk. Auch Hobbys wie Sport gehören auf den Stundenplan. "Man sollte so viel wie möglich durchplanen", rät Grob. Selbstverständlich mit den nötigen Pausen. Blöcke, in denen zwölf Stunden Lehrveranstaltungen aufeinanderfolgen, dürfe es nicht geben. Denn so lange könne sich niemand konzentrieren.

Grob empfiehlt, ähnlich wie Arbeitnehmer an die Sache heranzugehen: Seminare, Vorlesungen, Zeiten für das Vor- und Nachbereiten und Pausen strukturieren den Studientag - "aber nach zehn Stunden ist dann mal Schluss". Man müsse eine gute Study-Life-Balance finden.

Wer nebenher noch arbeitet, muss auch diese Zeiten im Stundenplan berücksichtigen. Grob rät davon ab, einen ganzen Tag für den Job zu blocken. Falls dort Lehrveranstaltungen angeboten werden, könne man sie sonst nicht wahrnehmen. "Wenn man es verteilen kann, würde ich es verteilen." Weil im Bachelor-Master-System schon viel vorgegeben und vorstrukturiert ist, müsse der Job um die Lehrveranstaltungen herum gelegt werden.

"Man sollte versuchen, studienfachnah zu arbeiten", sagt Grob. Häufig sei das aber nicht möglich. Wichtig sei in jedem Fall, dass der Job nicht die Studienleistungen beeinträchtigt. Grob hält einen Tag Arbeit pro Studienwoche für das Maximum. Leiden die Noten unter dem Job, sollten die Hochschüler darüber nachdenken, ob sie ihr Studium anders finanzieren können.

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