Feste Zeiten und Lückenfüller

Motivation bei der Jobsuche

Auch wer auf seine Bewerbungen schon viele Absagen erhalten hat, sollte Ruhe bewahren. Eine Jobsuche dauert in den meisten Fällen mehr als einen Monat.
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Auch wer auf seine Bewerbungen schon viele Absagen erhalten hat, sollte Ruhe bewahren. Eine Jobsuche dauert in den meisten Fällen mehr als einen Monat.

Wieder eine Absage bekommen - die Jobsuche kann für Bewerber zu einer großen Belastung werden. Um diese Zeit einigermaßen entspannt zu überstehen, hilft etwa ein geordneter Tagesrhythmus und ein Ehrenamt. Hier die Tipps im Überblick.

Köln - Die Jobsuche ist eine Nervenprobe: Es gibt keine geeigneten Stellen, man kassiert viele Absagen, und oft verfolgt einen das Thema bis in den Schlaf. Bewerbungsberater Thomas Bähren erklärt, was die Stellensuche leichter macht und wie Bewerber sich motivieren:

Jobsuche als Job sehen: Der Tag sollte ähnlich strukturiert sein wie im Arbeitsalltag - man kann zum Beispiel von 8.00 bis 16.00 Uhr seinen Bewerbungen und der Stellensuche nachgehen. Danach ist Feierabend, sagt Bähren. Wer das Bewerben als Arbeit ansieht, kann leichter abschalten und sich vielleicht auch mal ein paar freie Tage gönnen.

Lückenfüller finden: Einen Englisch-Kurs belegen, online studieren oder ein Ehrenamt ausüben: Solche Beschäftigungen geben Auftrieb und motivieren. Außerdem füllen sie Lücken im Lebenslauf und bringen einen fachlich oder persönlich weiter.

Sich nicht einigeln: Wer sich mit Bekannten oder möglicherweise ebenfalls arbeitslosen Ex-Kollegen trifft, bekommt von ihnen vielleicht wertvolle Tipps und wahrscheinlich aufbauende Worte. Auch Hobbys und Sport stärken das Selbstbewusstsein, sorgen für einen positiven Blick auf sich selbst und geben Energie.

Sich Mut machen: Man sollte sich in einer solchen Phase immer wieder klarmachen, was man kann und was man schon erreicht hat. Dabei hilft es, sich gute Leistungen etwa aus der Ausbildung oder dem Studium ganz bewusst immer wieder anzusehen, rät Bähren. Auch eine Auflistung der gesammelten Praxiserfahrung kann helfen.

Hinterfragen: Bei Absagen sollte man sich überlegen, woran es gelegen haben kann - und es beim nächsten Mal anders machen. Vielleicht waren die Bewerbungsunterlagen nicht optimal, vielleicht passte der Job einfach nicht und vielleicht waren die Anforderungen einfach zu hoch.

Realistisch bleiben: Eine Jobsuche dauert. In den seltensten Fällen ist man im April mit dem Studium oder der Ausbildung fertig und hat im Mai eine neue Stelle. Wer Rückschläge wie Absagen einkalkuliert, den treffen sie nicht unerwartet.

dpa

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