Geldanlage

Devisen, Gold oder doch besser Aktien?

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Aktien, Fonds oder Gold – welche Geldanlage sinnvoll ist, hängt auch von Ihren Lebensumständen ab.

Ob Devisen, Fonds, Anleihen oder Gold – jede Anlageform hat ihre Vor- und Nachteile. Wir sagen Ihnen, auf welches Pferd Sie setzen sollten.

Früher, als man noch Zinsen für sein Erspartes bekam, war alles einfacher. Da gab es das gute alte Tagesgeldkonto: die einfachste Art, um vollkommen risikofrei sein Geld zu vermehren. Heute wühlen sich selbst Kleinstanleger durch die Börsen-News, immer auf der Suche nach einer lukrativen Wertanlage. Doch welche Anlageform ist wirklich sinnvoll und wie findet man heraus, welche am besten zu einem passt?

Geldanlage: Welche passt zu mir?

Tatsache ist: Die ultimative Geldanlage gibt es nicht. Da jeder Anleger ganz individuelle Ziele verfolgt, lässt sich in dieser Hinsicht kein allgemeingültiger Rat erteilen. Welche Wertanlage die richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab: vom Alter des Anlegers, seiner familiären Situation, der Höhe an Eigenkapital, die er mitbringt, und nicht zuletzt von seiner Risikobereitschaft. Um beurteilen zu können, in welche Anlageform Sie am günstigsten investieren sollten, lohnt eine Gegenüberstellung der jeweiligen Vor- und Nachteile.

Devisen-Handel: Der Markt für Profis

Der Foreign Exchange Market, auch Forex-Markt oder kurz FX genannt, ist der größte und liquideste Finanzmarkt der Welt. Hier handeln Regierungen, Unternehmen, aber auch private Trader aus aller Welt mit Währungen. Der Forex-Handel ist ein reiner Interbankenhandel, der ohne physische Börse auskommt. Händler können also täglich 24 Stunden lang kaufen oder verkaufen – außer am Wochenende. Viele Menschen lieben diese zeitliche Flexibilität. Das Tolle ist: Forex-Trader können auch Gewinne machen, wenn Währungen fallen. Außerdem können sie sich bei ihrem Broker Geld leihen, um mehr investieren und damit höhere Gewinne einfahren zu können. Eine erstaunliche Hebel-Wirkung, von der Kenner des Marktes profitieren können.

Aktien: Geldanlage mit Risiko

Aktien eines bestimmten Unternehmens zu kaufen, kann sehr lukrativ sein. Denn macht das Unternehmen Gewinne, steigt auch der Wert der Aktie. Leider kann sich dies auch schnell wieder ändern, da die Anleger sehr sensibel reagieren, wenn sich beispielsweise politische Rahmenbedingungen ändern oder negative Gerüchte zur Wirtschaftlichkeit des Unternehmens kursieren. Daher ist es ratsam, nur dann Aktien zu kaufen, wenn Sie das Geschäftsmodell des Unternehmens verstehen, genügend Zeit haben, den Kurs zu verfolgen und das eingesetzte Geld nicht wirklich benötigen – denn im Fall einer Pleite können Sie es auch ganz verlieren.

Geld anlegen in Investmentfonds

Wer das Risiko einzelner Aktien scheut, sollte über einen Fonds nachdenken. Eine Kapitalanlagegesellschaft erwirbt und verwaltet in Ihrem Namen - und im Namen anderer Anleger - verschiedene Aktien, Anleihen oder Immobilien. Das Gute daran: Das Geld wird so breit gestreut, dass ein Totalverlust praktisch nicht möglich ist. Für den Kauf und das Fondsmanagement werden teils hohe Aufschläge beziehungsweise Gebühren fällig. Günstiger wird es mit Indexfonds. Diese werden nicht aktiv gemanagt, sondern bilden einen Börsenindex im Regelfall 1:1 ab. Darum sind die anfallenden Gebühren deutlich niedriger.

Augen auf beim Anleihen-Kauf

Bevor Sie Wertpapiere kaufen, sollten Sie genau überlegen, ob der Schuldner vertrauenswürdig ist. Ist dies der Fall, bekommen Sie als Käufer über einen zuvor festgelegten Zeitraum hinweg regelmäßig Zinsen ausgezahlt. Zum Schluss erhalten Sie Ihr eingesetztes Kapital zurück. Wird das Unternehmen, der Staat oder die Kommune, von der Sie Anleihen gekauft haben, zahlungsunfähig, sehen Sie Ihr Geld allerdings nicht wieder.

Gold – eine sichere Geldanlage?

Tatsächlich hat das Edelmetall den Ruf, eine sichere Bank zu sein, gerade in Krisenzeiten, wenn etwa eine Inflation droht. Ein weiterer Vorteil: Beim Kauf von Gold entfällt die Mehrwertsteuer. Was Sie bedenken sollten: Auf Gold gibt es keine Zinsen, zudem fallen Kosten für die Verwahrung in einem Tresor oder Bankschließfach an. Anleger sollten zudem überlegen, ob sie ihr Edelmetall in Form von Barren oder Münzen kaufen. Goldmünzen sind zwar handlicher und als Zahlungsmittel akzeptiert, jedoch liegt bei ihnen der Aufschlag auf den aktuellen Goldpreis höher. Wollen Sie nur einen kleineren Betrag anlegen, ist ein Gold-ETF, also ein börsengehandelter Indexfonds, eine interessante Alternative. Dieser orientieret sich in seiner Wertentwicklung am aktuellen Goldpreis.

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