Neues Infektionsschutzgesetz

Notbremse: Homeoffice, Testpflicht, Kinderkrankentage – Was sich jetzt im Job ändert

Homeoffice mit Kind. Durch das geänderte Infektionsschutzgesetz werden Arbeitnehmer und Unternehmen stärker in die Pflicht genommen.
+
Durch das geänderte Infektionsschutzgesetz werden Arbeitnehmer und Unternehmen stärker in die Pflicht genommen – vor allem beim Homeoffice.

Das geänderte Infektionsschutzgesetz nimmt Arbeitnehmer und Arbeitgeber stärker in die Pflicht. Was sich jetzt im Job ändert, erfahren Sie hier.

Mit der Änderung des Infektionsschutzgesetzes* und der enthaltenen bundesweiten Notbremse verschärft die Bundesregierung die Corona-Regeln für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Damit soll die 3. Welle des Coronavirus endlich gebrochen werden. Eltern werden durch das neue Gesetz jedoch auch entlastet. Welche neuen Job-Regeln ab sofort gelten:

Homeoffice-Pflicht gilt auch für Arbeitnehmer

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil SPD hat Nägeln mit Köpfen gemacht und die Homeoffice-Pflicht zum Gesetz erklärt. „Die Regelungen zum Homeoffice werden nachgeschärft und in das Infektionsschutzgesetz übernommen“, erklärte das Bundarbeitsministerium.“ Bisher wurde die Regelung unter der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzverordnung.

Ab sofort stehen nicht nur Arbeitgeber in der Pflicht, ihren Mitarbeitern Homeoffice anzubieten, wo immer das möglich ist. Auch Arbeitnehmer werden jetzt verpflichtet, zuhause zu arbeiten, „soweit ihrerseits keine Gründe entgegenstehen“, wie es vom Bundesarbeitsministerium heißt. Gründe können beispielsweise die Störung durch Dritte im Homeoffice sein oder ein fehlender adäquater Arbeitsplatz.

Lesen Sie weiter: Homeoffice-Pflicht: Mitarbeiter müssen jetzt zuhause bleiben – nur wenige Ausnahmen erlaubt.

Testpflicht für Unternehmen

Obwohl die Testpflicht für Unternehmen erst zum 20. April 2021 eingeführt wurde, schärft auch hier das Bundesarbeitsministerium noch einmal nach: „Künftig sollen alle Beschäftigten, die nicht ausschließlich von zuhause arbeiten, Anspruch auf zwei Testangebote pro Woche im Betrieb haben“, teilte Heil am 21. April im Kabinett mit. Zuvor war nur ein Test pro Woche vorgesehen, außer für Beschäftigte mit erhöhtem Infektionsrisiko.

Erlaubt sind alle Tests, die einen direkten Erregernachweis des Coronavirus SARS-CoV-2 erbringen, also Antigen-Schnelltests, Selbsttests oder PCR-Tests. Annehmen müssen Mitarbeiter diese Testangebot jedoch nicht.

Mehr zum Thema: Corona-Tests in Betrieben: Was bedeutet die Testpflicht für Mitarbeiter?

Kinderkrankentage erhöht

Um berufstätige Eltern beim Homeschooling und in der Kinderbetreuung zu entlasten, wurde mit der Corona-Notbremse auch die Anzahl der Kinderkrankentage weiter erhöht: Von 20 Tagen pro Elternteil und Kind auf 30 Tage. Für Alleinerziehende wird der Anspruch von 40 auf 60 Tage erhöht.

Eltern können die Kinderkrankentage nicht nur für erkrankte Kinder nutzen, sondern auch um sich von der Arbeit freistellen zu lassen, wenn die Kinder pandemiebedingt nicht in Kita oder Schule gehen können. In dieser Zeit haben Arbeitnehmer Anspruch auf Kinderkrankengeld in Höhe von 90 Prozent des Nettoverdienstes. Wegen coronabedingter Einschränkungen an Kitas und Schulen war die Anzahl der Krankentage Anfang des Jahres bereits erhöht worden. (as) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant: Mein Kind muss in Quarantäne – darf ich weiter arbeiten gehen?

Wollen Sie über aktuelle Karriere-News auf dem Laufenden bleiben? Dann folgen Sie unserer Branchenseite auf dem Karriereportal Xing.

Gehalt: Zehn Berufe, in denen Sie super verdienen - ohne Chef zu sein

In welchen Berufen kann ich gut verdienen, ohne Chef zu sein? Dieser Frage ist das Online-Portal gehalt.de nachgegangen und hat die bestbezahlten Berufe 2018 ohne Personalverantwortung ermittelt.
In welchen Berufen kann ich gut verdienen, ohne Chef zu sein? Dieser Frage ist das Online-Portal gehalt.de nachgegangen und hat die bestbezahlten Berufe 2018 ohne Personalverantwortung ermittelt. © pixabay / scronfinixio
Platz 10: Business Developer - 62.551 Euro brutto im Jahr
Platz 10: Business Developer verdienen 62.551 Euro brutto im Jahr (Median). © pixabay / rawpixel
Platz 9 sichern sich Wertpapierhändler. Sie streichen ein jährliches Gehalt von 64.784 Euro brutto ein.
Platz 9 sichern sich Wertpapierhändler. Sie streichen ein jährliches Gehalt von 64.784 Euro brutto ein. © Arne Dedert / dpa
Als Verkaufsleitung oder in der Vertriebssteuerung verdienen Mitarbeiter 67.699 Euro brutto im Jahr - und sichern sich den 8. Platz im Ranking.
Als Verkaufsleitung oder in der Vertriebssteuerung verdienen Mitarbeiter 67.699 Euro brutto im Jahr - und sichern sich den 8. Platz im Ranking. © pixabay / hectorgalarza
Platz 7 geht an die Versicherungsmathematiker. Sie dürfen sich über ein Gehalt von jährlich 71.042 Euro brutto freuen.
Platz 7 geht an die Versicherungsmathematiker. Sie dürfen sich über ein Gehalt von jährlich 71.042 Euro brutto freuen. © pixabay / stevepb
Platz 6: Als Regionalverkaufsleiter verdienen Angestellte  stolze 74.528 Euro brutto im Jahr.
Platz 6: Als Regionalverkaufsleiter verdienen Angestellte  stolze 74.528 Euro brutto im Jahr. © pixabay / Free-Photos
Key Account Manager betreuen die wichtigsten Geschäftspartner des Unternehmen. Dafür winkt ein Jahresgehalt von 75.671 Euro brutto - und Platz 5 im Ranking.
Key Account Manager betreuen die wichtigsten Geschäftspartner des Unternehmen. Dafür winkt ein Jahresgehalt von 75.671 Euro brutto - und Platz 5 im Ranking. © pixabay / SNCR_GROUP
Doch nicht nur im Finanzbereich lässt sich gut verdienen. Als Facharzt winken 80.722 Euro brutto im Jahr. Damit landen sie auf Platz 4 der bestbezahlten Berufe ohne Personalverantwortung.
Doch nicht nur im Finanzbereich lässt sich gut verdienen. Als Facharzt winken 80.722 Euro brutto im Jahr. Damit landen sie auf Platz 4 der bestbezahlten Berufe ohne Personalverantwortung. © Christian Dittrich / dpa
Jetzt wird es spannend: Platz 3 geht an Fondsmanager mit einem Gehalt von  83.641 brutto im Jahr.
Jetzt wird es spannend: Platz 3 geht an Fondsmanager mit einem Gehalt von  83.641 brutto im Jahr. © pixabay / 3844328
Platz 2: Als Mergers & Acquisitions Specialist kümmern sich Mitarbeiter um den Kauf und  Verkauf von Unternehmen oder um Fusionen. Für diese verantwortungsvolle Aufgabe verdienen sie 99.635 Euro brutto im Jahr.
Platz 2: Als Mergers & Acquisitions Specialist kümmern sich Mitarbeiter um den Kauf und  Verkauf von Unternehmen oder um Fusionen. Für diese verantwortungsvolle Aufgabe verdienen sie 99.635 Euro brutto im Jahr. © pixabay / Free-Photos
Platz 1: Oberärzte sichern sich den Spitzenplatz unter den Berufen ohne Personalverantwortung. Ihr Gehalt von 115.317 Euro brutto im Jahr kann sich wirklich sehen lassen.
Platz 1: Oberärzte sichern sich den Spitzenplatz unter den Berufen ohne Personalverantwortung. Ihr Gehalt von 115.317 Euro brutto im Jahr kann sich wirklich sehen lassen. © Rolf Vennenbernd / dpa

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Massive Raketenangriffe: Israel antwortet mit Luftschlag

Massive Raketenangriffe: Israel antwortet mit Luftschlag

Die beliebtesten Kuchenklassiker und Tortenträume

Die beliebtesten Kuchenklassiker und Tortenträume

Bayern feiern Titel mit Gala - Lewandowski-Tore 37, 38, 39

Bayern feiern Titel mit Gala - Lewandowski-Tore 37, 38, 39

Meistgelesene Artikel

Firma will Kennzeichnung: Frauen sollen in der Arbeit Anstecker tragen, wenn sie ihre Periode haben

Firma will Kennzeichnung: Frauen sollen in der Arbeit Anstecker tragen, wenn sie ihre Periode haben

Firma will Kennzeichnung: Frauen sollen in der Arbeit Anstecker tragen, wenn sie ihre Periode haben
Lösung: Dieses Logik-Rätsel ist für die meisten unlösbar - für Sie auch?

Lösung: Dieses Logik-Rätsel ist für die meisten unlösbar - für Sie auch?

Lösung: Dieses Logik-Rätsel ist für die meisten unlösbar - für Sie auch?
Mehr als Schnappschüsse: Wie Sie mit Ihren Urlaubsfotos Geld verdienen

Mehr als Schnappschüsse: Wie Sie mit Ihren Urlaubsfotos Geld verdienen

Mehr als Schnappschüsse: Wie Sie mit Ihren Urlaubsfotos Geld verdienen

Kommentare