Mehr als 25 Jahre im Dienst

"Ausbeutung": Chauffeur verklagt Donald Trump wegen mieser Arbeitsbedingungen

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Der ehemalige Chaffeur von Donald Trump verklagt den US-Präsidenten, weil der ihn ausgebeutet haben soll.

Der langjährige Chauffeur von Donald Trump verklagt den US-Präsidenten, weil der ihm "erhebliche Lohnzahlungen" verwehrt haben soll. Was Trump dazu sagt, erfahren Sie hier.

Noel Cintron (59) war mehr als 25 Jahre lang Trumps persönlicher Fahrer. Eine ganz schön lange Zeit, die beide eng zusammengeschweißt haben muss – könnte man meinen. Doch der Schein trügt: Der Ex-Chauffeur des heutigen US-Präsidenten verklagt nun dessen Konzern Trump Organization, bei dem er angestellt war,  wegen angeblicher "Ausbeutung". Was war geschehen?

Ex-Chaffeur klagt Trump an: Kein Geld für Überstunden - keine Lohnerhöhung

Wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet, soll Trump seinem ehemaligen Fahrer "erhebliche Lohnzahlungen verwehrt" haben, wie es in der Klageschrift heißt. Von mehr als 3.000 unbezahlten Überstunden ist die Rede. Außerdem habe Trump seinem Fahrer mehr als zwölf Jahre keine "bedeutende Lohnerhöhung" gezahlt, heißt es weiter. Und das bei 50 bis 55 Arbeitsstunden die Woche. 

Zwar habe er 2010 eine Lohnerhöhung um 7.000 Dollar auf 75.000 Dollar pro Jahr erhalten. Doch der Verlust seiner Krankenversicherung sparte der Trump Organization auch 18.000 Dollar jährlich ein. Zudem habe Trump ihn weder für Spesen noch für angehäuften Urlaub oder für Krankentage entschädigt.

Überstunden: Wenn dieser Satz im Arbeitsvertrag steht, können Sie klagen

So viel fordert der Ex-Chaffeur von Donald Trump

Mit der Klage will Trumps Ex-Chauffeur nachträglich den Lohn für die vielen unbezahlten Überstunden eintreiben. Laut "New York Daily News" belaufen sich seine Forderungen inklusive Zinsen und Anwaltskosten auf 350.000 Dollar (298.000 Euro). Dabei hat Trump noch "Glück": Durch die Verjährungsfrist kann Cintron nur die Ausfälle der vergangenen sechs Jahre einklagen.

Doch was sagt Trump zu den Vorwürfen? Vorerst nichts. Auf Anfrage der AFP hat sich die Trump Organization, die inzwischen von Trumps Söhnen Donald Jr. und Eric geleitet wird, nicht reagiert. 

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Von Andrea Stettner

Sieben Dinge, die jeder heimlich im Büro macht

Ja, jeder macht heimlich Dinge, die so gar nichts mit der Arbeit zu tun haben - oder die man seinen Kollegen zumindest lieber verheimlicht. Wie zum Beispiel diese Dinge:
Ja, jeder macht heimlich Dinge, die so gar nichts mit der Arbeit zu tun haben - oder die man seinen Kollegen zumindest lieber verheimlicht. Wie zum Beispiel das hier:  © iStock / AntonioGuillem
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Wenn der kleine Heißhunger kommt, Sie aber nichts mehr im Kühlschrank haben, lockt all zu gerne die Schreibtischschublade des abwesenden Kollegen. Hatte der nicht erst neue Schokoriegel deponiert? Und schwupps landet das "verbotene" Leckerli heimlich in Ihrem Mund. © pixabay
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In der Materialkammer lagern Unmengen an Schreibutensilien, die Sie zuhause gut gebrauchen könnten? "Sieht ja keiner", denken Sie - und schon steckt der schöne Kuli in der Jackentasche. Doch Vorsicht: Für solche Kavaliersdelikte drohen Ihnen ernste Konsequenzen.  © pixabay
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