"Darf ich?" dürfen Bewerber nicht mehr fragen

Bonn “Darf ich mich vorstellen?“ - so begrüßt man heute keinen Personaler mehr. Denn solche Formulierungen sind “out“, erklärt Alexandra Sievers im “Knigge Ticker“ des Verlags für die Deutsche Wirtschaft in Bonn.

Bonn (dpa/tmn) - “Darf ich mich vorstellen?“ - so begrüßt man heute keinen Personaler mehr. Denn solche Formulierungen sind “out“, erklärt Alexandra Sievers im “Knigge Ticker“ des Verlags für die Deutsche Wirtschaft in Bonn. Zwar galten derartige Fragen lange Zeit als höflich. Inzwischen seien sie aber nicht mehr zeitgemäß.

Das Wort “dürfen“ sollten Angestellte auch nicht verwenden, wenn sie mit Kunden oder Patienten zu tun haben. Einem wartenden Patienten sagt man also besser nicht: “Sie dürfen noch kurz Platz nehmen“ oder “Sie dürfen jetzt mitkommen“, erläutert Sievers. Der Patient wolle schließlich nicht wie ein kleines Kind eine Erlaubnis erteilt bekommen.

In solchen Situationen sei es höflicher, “bitte“ zu sagen. Die korrekte Aufforderung etwa in der Arztpraxis lautet also: “Bitte nehmen Sie Platz“ oder “Kommen Sie bitte mit“.

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