Tipp vom Psychologen

Bewerbungsgespräch: Mit dieser simplen Frage beeindrucken Sie jeden Personaler

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Mit den richtigen Fragen hinterlassen Sie im Bewerbungsgespräch einen guten Eindruck.

Wenn Sie Personaler am Ende des Bewerbungsgesprächs auffordern, Fragen zu stellen, können Sie noch einmal richtig punkten. Vor allem, wenn die Fragen klug gewählt sind.

Beim Bewerbungsgespräch muss alles stimmen, damit Jobsuchende auch ja einen guten Eindruck hinterlassen: ein faltenfreies Outfit, selbstsicheres Auftreten und Pünktlichkeit sind das mindeste. Doch um Personaler nachhaltig zu beeindrucken und aus der Masse an Bewerbern hervorzustechen, sollten sich Bewerber auch kluge Fragen überlegen. 

Bewerbungsgespräch: Fragen sollten klug gewählt sein

Die berühmte Floskel "Haben Sie noch Fragen?" kommt am Ende des Vorstellungsgesprächs so sicher wie das Amen in der Kirche. Aber Vorsicht: Frage ist nicht gleich Frage. Während die einen durchdacht und intelligent klingen, können andere schon mal nach hinten losgehen. 

Der US-Psychologe Adam Grant von der renommierten Wharton School weiß, mit welcher Frage man bei Personalern positiv im Gedächtnis bleibt: "Wenn Sie etwas in der Firma verändern würden, was wäre es?" 

Seiner Ansicht nach sei dies die beeindruckendste Frage, die er bisher von Bewerbern gehört habe. "Indem man den Gesprächspartner dazu bringt, seine Organisation aus einer neuen Perspektive zu betrachten, signalisiert man Neugier und Kreativität", erzählt Grant in seiner Videoreihe "Work in 60 Minutes"

Mehr zum Thema: Bewerbungsgespräch: Typische Fragen, Tipps und No-Gos.

Bewerber dürfen im Jobinterview den Spieß ruhig umdrehen

Solche Fragen werden normalerweise eher den Bewerbern gestellt, um herauszufinden, inwiefern man sich mit dem Unternehmen beschäftigt hat. Wer den Spieß jedoch umdreht, der kann definitiv punkten. Eine weitere Frage, die laut Grant beeindruckt, lautet: "Wenn Sie eine andere Stelle bei dieser Firma haben könnten, welche wäre das?" Sie wird Ihren Gesprächspartner zweifellos zum Nachdenken bringen. 

Lesen Sie auch: Vorstellungsgespräch verbockt? Das können Sie tun, um Ihre Bewerbung noch zu retten.

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Mit dieser Körpersprache geht das Bewerbungsgespräch schief

Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden.
Im Vorstellungsgespräch die Arme verschränken wirkt auf den Gesprächspartner abweisend. Diese Körperhaltung sollten Sie unbedingt vermeiden. © fkn
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck.
Halten Sie Blickkontakt mit Ihrem Gegenüber: Kein Blickkontakt wirkt unsicher oder noch schlimmer - desinteressiert. Auch verschämt wegschauen macht keinen guten Eindruck. © fkn
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben.
Die Denkerpose: Wahrscheinlich wollen Bewerber mit dieser Körperhaltung zeigen, dass sie sich Gedanken über den Job oder die Fragen des Personalers machen. Oftmals nimmt man so eine Haltung auch automatisch ein. Doch meist wirkt diese Pose gestellt - lassen Sie es also lieber bleiben. © fkn
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken.
Sie kennen das selber: Wenn Sie jemand höflich anlächelt, vermittelt Ihnen das eine positive Stimmung. Vermeiden Sie es also, das ganze Gespräch über ernst zu schauen. Doch übertreiben Sie es auch nicht mit dem Lächeln, das könnte künstlich oder unpassend wirken. © fkn
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben.
Jeder kennt ihn, den schlaffen Händedruck. Der erste Eindruck ist dadurch schon negativ behaftet. Drücken Sie Ihrem Gesprächspartner mit Nachdruck und Bestimmtheit die Hand - es wird ihm positiv im Gedächtnis bleiben. © fkn
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen. 
Bleiben Sie cool: Wenn Sie sich aus der Ruhe bringen lassen, werden Sie nervös und fangen höchstwahrscheinlich an, an ihrer Jacke oder ihren Händen zu zupfen. Legen Sie lieber die Hände flach vor sich auf den Tisch oder trinken Sie ab und zu einen Schluck Wasser. So hat der Stress gar nicht erst die Möglichkeit, in ihren Händen eine Reaktion auszulösen.  © fkn
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv.
Eine schlaffe oder in sich zusammengefallene Körperhaltung lässt Sie auch müde und wenig aktiv wirken. Setzen Sie sich gerade hin, dass wirkt auf das Gegenüber aufmerksam und positiv. © fkn
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit.
Vermeiden Sie es, mit ihren Haaren zu spielen. Auch das zeugt von Nervosität und Unsicherheit. © fkn
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert.
Gestikulieren Sie nicht wild mit den Händen, so verbreiten Sie nur Hektik. Bleiben Sie gelassen und strukturiert. © fkn
Aufstützen
Den Kopf aufstützen: Hier könnte man meinen, Ihr Kopf sei zu schwer, so dass sie ihn nicht von allein gerade halten können. Davon sollten Sie absehen. © fkn

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