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„Spacko-Verein“: Abgelehnter Bewerber schreibt derbe E-Mail an Personaler – Netz reagiert gespalten

Ein Mann liest die E-Mail eines Bewerbers.
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Ein abgelehnter Bewerber antwortet dem Unternehmen mit einer E-Mail, die sich gewaschen hat.

Ein Bewerber erhält eine schriftliche Absage. Doch anstatt es sportlich zu nehmen, schießt er knallhart zurück. Jetzt taucht die E-Mail auf Twitter auf.

Personaler erleben mit Bewerbern wohl so einige unangenehme Situationen. Nicht jeder Jobsuchende verkraftet schließlich eine Absage*, und sei sie auch noch so wohlwollend formuliert. Auf der anderen Seite erleben Bewerber Unternehmen oft als arrogant und unpersönlich. Entsprechend groß ist der Frust, wenn wieder eine Absage ins Haus flattert. So erging es wohl auch diesem Bewerber.

Bewerbung abgelehnt: Pampige E-Mail kursiert im Internet

„Es gibt ja Menschen, die kommen mit Zurückweisung klar. Dann gibt es aber auch solche.“ Mit diesen Worten veröffentlichte ein Personaler die saftige E-Mail eines Bewerbers, dem er zuvor eine Abfuhr erteilt hatte. Warum er das Schreiben auf Twitter postet, wird auch gleich klar, wenn man die ersten Wörter liest: Der geschasste Lohnbuchhalter wirft mit Beleidigungen nur so um sich. Und der Personaler wundert sich.

In der E-Mail heißt es:

„Sehr geehrter Herr S., ich danke Ihnen vielmals für Ihre überaus individuell gehaltene Rückmeldung Ihres wirklich unglaublich rückständigen, elendig abgeranzten Spacko-Vereins und wünsche Ihnen viel Freude mit dem eigenen Scheitern und dieser grandios gloriosen Fehlentscheidung. Herzlichen Glückwunsch dazu, und zu sonst nichts.“

Wohl aus purem Trotz verabschiedet sich der Bewerber zum Schluss noch „Mit freundlichen Grüßen“ – das war es dann aber auch schon an Freundlichkeiten. Und schon hagelt es Häme im Netz.

Lesen Sie auch: Erster Arbeitstag: Frau schmeißt Bowling-Kugel auf Gast – Kollege berichtet.

Twitter-User amüsieren sich über Bewerber, doch es gibt auch Kritik

Die User auf Twitter beglückwünschen den Verfasser, der sich auf Twitter „TeaAgeOrsten“ nennt, zur „richtigen“ Entscheidung. „Es ist doch schön, wenn Leute direkt nochmal bestätigen, dass die Entscheidung absolut richtig war“, schreibt etwa ein Nutzer. Ein anderer fügt ironisch hinzu: „Sachlich, freundlich und kritikfähig - warum diese wundervolle Person nicht eingestellt wurde, erschließt sich mir nicht.“ Viele sind der Meinung, dass die E-Mail eine gewisse Charakterschwäche offenbart, die auch bei anderen Zeitgenossen zu beobachten ist: „Menschen scheinen oft der Meinung zu sein, dass sie einfach so einen Anspruch auf alles haben“, so ein User.

Video: So erkennt man, dass es Zeit für einen beruflichen Wechsel ist

Doch es gibt auch andere Stimmen, die den Personaler kritisieren – und sich auf die Seite des Bewerbers schlagen (oder ist es eine Bewerberin?): „Das man das veröffentlichen muss ist ja auch sehr frech und zeigt auf das sie vielleicht doch recht hatte?“. Ein anderer zweifelt die Seriosität einer Firma an, die ein solches Schreiben veröffentlicht und bezeichnet diese Häme schlicht als „sehr billig“.

Der Personaler nimmt die E-Mail schlussendlich doch mit Humor: „Der Ton ist generell recht höflich gehalten. Ich muss sagen, ich wurde schon schäbiger angeranzt“, fügt er in einem Kommentar süffisant hinzu. (as) *Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Zentral-Redaktionsnetzwerks.

Perfekt ausgestattet im Home-Office

Wer im Home-Office oft an Videocalls teilnimmt, ist mit einem hochwertigem Headset (werblicher Link) bestens ausgerüstet. Dieser Kopfhörer mit Noise-Cancelling-Mikrofon sorgt für klare, unterbrechungsfreie Kommunikation bei Gesprächen übers Internet.

Mehr zum Thema: Peinlicher Fehler im Lebenslauf: Frau verschickt Bewerbung, kurz darauf bereut sie es.

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Zehn Dinge, die Sie im Bewerbungsgespräch sofort disqualifizieren

Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen.
Wer sich zu viel schminkt oder übermäßig stylt, der fällt bei 5 Prozent aller Personalchefs sofort durch. Wenn Sie sich also nicht gerade in einer Firma für Stylingprodukte bewerben, sollten Sie knalligen Lippenstift, zu viel Haargel oder auffälligen Lidschatten lieber sein lassen. © pexels
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf.
Zu schlaff, zu stark oder verschwitzt? Ein schlechter Händedruck fällt bei sechs Prozent der Personaler negativ auf. © pixabay
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln.
Wer mit einem Coffee-to-go oder der Coladose in der Hand beim Vorstellungsgespräch erscheint, sorgt bei 14 Prozent der Recruiter für Stirnrunzeln. © pexels
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch.
Ihr bewerbt euch für einen Job in der Bank, erscheint aber in Jeans und T-Shirt? Zu lässige Kleidung disqualifiziert Sie bei 24 Prozent aller Personalchefs. Kleiden Sie sich also lieber etwas zu schick als zu bequem - damit macht man nichts falsch. © pexels
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen.
Gegen einen kleinen Snack vor dem Job Interview ist nichts einzuwenden - aber bitte lassen Sie Ihr Essen in der Tasche verschwinden, bevor es ernst wird. 38 Prozent aller Personaler finden es ziemlich unhöflich, wenn Sie nebenbei ihr belegtes Brot oder gar einen miefigen Döner kauen. © pixabay
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle.
Fallen Sie Ihrem Gegenüber besser nicht ins Wort: Für 39 Prozent der Recruiter ist das ein absolutes No-Go und disqualifiziert Sie auf der Stelle. © pixabay
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen.
Eigentlich sollte das selbstverständlich sein, aber wer ungepflegt zum Bewerbungsgespräch erscheint, ist bei der Hälfte der Personalchefs unten durch. Also lieber noch einmal duschen, Haare waschen und ein Deo benutzen, bevor Sie sich auf den Weg machen. © pexels
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein.
"Wer zu spät kommt, den betraft das Leben" - oder der Personalchef. Denn wer beim Vorstellungsgespräch zu spät erscheint, disqualifiziert sich sofort bei 58 Prozent der Unternehmen. Planen Sie sich also genügend Puffer für die Anfahrt ein. © pixabay
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken.
Finger weg vom Handy - das gilt nicht nur beim Familienessen, sondern auch fürs Vorstellungsgespräch. Bei 71 Prozent aller Recruiter schießen Sie sich gleich ins Abseits, wenn Sie im Gespräch Ihr Telefon zücken. © pexels
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste.
Das größte No-Go für Personalchefs ist aber unhöfliches Verhalten gegenüber Mitarbeitern. Wer die Empfangsdame anzickt oder andere Mitarbeiter herumkommandiert, der fliegt bei stolzen 86 Prozent aller Personalchefs von der Kandidatenliste. © pixabay

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