Im Bewerbungsgespräch

So beantworten Sie souverän die schwerste Bewerbungsfrage

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Manche Fragen treiben Bewerbern Schweißperlen auf die Stirn.

"Warum sollten wir ausgerechnet Sie einstellen?" Sie sitzen in einem Bewerbungsgespräch und müssen auf einmal diese schwere Frage beantworten. Da kann das Herz schon mal für einen Moment aussetzen. Wie Sie trotzdem souverän bleiben - und warum die Frage uns so nervös macht.

Wenn der Personaler im Bewerbungsgespräch mit seiner Frage darauf abzielt, welche Fähigkeiten Sie besitzen, kann es oftmals unangenehm werden. Denn sich selbst loben - das lernen wir schon im Kindergarten - ist keine gute Sache.

Sobald es darum geht, sich selbst richtig gut zu vermarkten, verliert so mancher seine Souveränität. Dabei ist genau das in einem Bewerbungsgespräch so wichtig.

Selbstbewusst auftreten

Warum sind Sie denn nun eigentlich für den Job geeignet? Diese Frage können Sie sich schon im Vorfeld stellen. Gut geeignet sind auch immer Listen, in denen Sie gegenüberstellen, was Sie besonders gut und woran Sie noch arbeiten können. So bekommen Sie einen Überblick über Ihre Leistungen und schon ist das Selbstbewusstsein angekurbelt. Zusätzlich schadet es nicht, wenn Sie sich selbst vor Augen führen, was Sie erreicht haben und sich darüber auch freuen. Eigenlob in übermäßigem Maße stinkt zwar, aber jeder darf sich bewusst sein, was er wert ist und kann.

Warum ausgerechnet Sie?

Sie möchten sich also im Bewerbungsgespräch richtig präsentieren und von Ihrer besten Seiten zeigen. Dazu ist es wichtig, herauszustellen, wieso Sie der richtige für den Job sind. Und zwar durch Fakten und Beispiele dazu aus Ihrem beruflichen Werdegang. Bloß keine falsche Zurückhaltung. Ein Alleinstellungsmerkmal hebt von Mitbewerbern ab und bleibt in Erinnerung. "Wenn ein Kandidat stumm wie ein Fisch ist, oder wenn er vor allem Gründe nennt, warum er vielleicht doch nicht zu der Firma passt, dann wird es schwierig," erklärt Bewerbungsexperte Jürgen Hesse gegenüber dem Portal Businessinsider.de. "Bewerber sollten ihre Stärken genau kennen und überzeugend vermitteln." Dazu ist es wichtig, dem Personaler zu zeigen, was Sie von Ihren Konkurrenten unterscheidet, was Sie besonders gut können und worauf Sie stolz sind. 

Ausgewogen argumentieren: Auch Schwächen aufzeigen

Bei all dem Positiven sollten Sie als Bewerber aber realistisch bleiben. "Wenn man behauptet, man könnte zaubern, dann wird der Chef auch misstrauisch. Es ist nicht schlimm, wenn man zugibt, dass man hier und dort noch eine Schwäche hat," rät Hesse. Es sei sogar von Vorteil, wenn anhand von Schwächen oder Fehlern aus der Vergangenheit aufgezeigt wird, wie Sie daraus gelernt und sich verbessert haben. Denn ständig dazulernen muss schließlich jeder.

Sind Sie auf alle Eventualitäten vorbereitet? Hier finden Sie eine umfassende Übersicht für eine erfolgreiche Bewerbung.

Von Simona Asam

Diese Farben wählen erfolgreiche Frauen

Nicht nur für die modebewusste Michelle Obama sind Farben mehr als ein Spiel: Managercoaches zeigen, wie erfolgreiche Frauen ihre Symbolwirkung gezielt für die Karriere nutzen. © AFP
Wer für Bewerbungsgespräche und Meetings bei seiner Kleidung die richtige Farbe wählt, kann seine Erscheinung entscheidend beeinflussen. Erfolgreiche Geschäftsfrauen wissen, welche Signale wir unbewusst mit jedem Farbton verbinden und setzen sie geschickt für ihr Image ein. © dpa
Anna Wintour jagt Unerfahrenen in der Modebranche häufig Furcht ein. Sogar Designer zittern vor ihrem Urteil. Kein Wunder, denn die Chefin der US-amerikanischen Vogue liebt die Farbe Schwarz, die Autorität und Macht signalisiert. Außerdem lässt Schwarz die Figur schlanker erscheinen und steht für Zeitlosigkeit. © dpa
Die US-Informatikerin Marissa Mayer hat an der Stanford University studiert und stieg von der Vizepräsidentin von Google zur Vorstandsvorsitzenden des Konkurrenten Yahoo auf. Von Kritik in den beiden Unternehmen ließ sie sich bislang nicht aus der Ruhe bringen, was auch ihre Vorliebe für Blautöne demonstriert. Die Farbe wirkt ruhig, loyal, symbolisiert Größe und zeigt, wer Herr der Lage ist. © dpa
Sängerin Beyoncé erscheint auf Galas oft in sattem Goldgelb. Damit demonstriert die Künstlerin Freude, Glamour und Lebenskraft und zieht zugleich viel Aufmerksamkeit auf sich. Als 17-fache Grammy-Preisträgerin mit einem Jahreseinkommen, das Forbes auf rund 50 Millionen Dollar dotiert, muss sie schließlich das Rampenlicht nicht scheuen. © dpa
Reinheit, Neutralität und Leichtigkeit signalisiert die französische Geschäftsfrau Anne Lauvergeon mit weißer Kleidung. Dabei ist die mächtigste Frau Frankreichs und Mitglied im Vorstand von fünf Konzernen, darunter Vodafone und die europäische Raumfahrtgesellschaft EADS. Die Farbe Weiß stellt an beschäftigte Trägerinnen keine Ansprüche - sie lässt sich vielfältig kombinieren und schafft optische Klarheit. © dpa
Michelle Obama kleidet sich als First Lady der USA gern passend in "fürstliches" Lila und zeigt damit ihre charakterliche Vielseitigkeit. Denn die Farbe kann sowohl luxuriös, würdevoll und ehrwürdig als auch feminin, romantisch und künstlerisch-ausgefallen wirken. © dpa
Graue Maus? Von wegen: Wer gern Grau trägt, wirkt gebildet und selbstsicher, weil die Kleidung nicht von der persönlichen Kompetenz ablenkt. Südkoreas Präsidentin Park Geun-hye erscheint auch zu festlichen Anlässen gern in silbrigem Grau - und macht kein Aufhebens darum, dass sie seit einer langen politischen Karriere Nordkoreas Diktatoren-Regime diplomatisch in Schach hält. © dpa
Erdtöne wirken solide und verlässlich und strahlen schlichte Natürlichkeit aus. Das macht sie ideal für Volkswirtin Claudia Maria Buch: Sie ist Professorin an der Universität Magdeburg und Mitglied der "fünf Wirtschaftsweisen", die die Bundesregierung in wirtschaftspolitischen Fragen beraten. Für einen staatstragenden Posten ist es ratsam, modisch eher Bodenständigkeit zu demonstrieren. © dpa
Sheryl Sandberg scheut die Öffentlichkeit nicht: Seit 2008 ist die US-Amerikanerin Geschäftsführerin des Facebook-Konzerns. 2013 erschien ihr Buch "Lean In: Women, Work and the Will to Lead", eine Karriere-Bible für Frauen. Die Farbe Rot passt perfekt zu ihr: Leidenschaftliche Trägerinnen der intensiven Farbe genießen viel Aufmerksamkeit und strahlen positive Angriffsfähigkeit und Tatkraft aus. © dpa
Grün charakterisiert Bundeskanzlerin Angela Merkels Regierungsstil perfekt: Beruhigend und vermittelnd - so moderiert sie zwischen Koalitionspartnern wie EU- und G8-Staaten. Auch dunklere Grüntöne passen zu ihrer Aufgabe: Sie wirken maskulin, konservativ und umgeben ihre Trägerin mit der Aura des finanziellen Wohlstandes. © AFP
Allerdings beschränkt sich die Kanzlerin nicht auf eine Farbe, sondern wählt geschickt aus der ganzen Palette: Das Farbenspektrum mit Angela Merkels Blazern ging um die Welt (Screenshot). Am klügsten ist es deshalb für den beruflichen Erfolg, die passenden Farbe ganz nach Anlass zu wählen. Wichtig dabei: Mehr als eine oder zwei starke Farben sollte das Business-Outfit nicht haben - wer will schon ein "Paradiesvogel"-Image? © neuewerbung.org (Screenshot)

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