Arbeiten von zu Hause aus: Fünf Tipps für das Homeoffice

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Wer von zu Hause aus arbeitet, läuft Gefahr, sich zu verzetteln. Foto: Monique Wuestenhagen

Hamburg (dpa/tmn) - Endlich ungestört! Von zu Hause aus zu arbeiten, ist für viele ein Traum. Doch kaum sitzt man in den eigenen vier Wänden am Schreibtisch, stellt sich heraus: Das klappt gar nicht so leicht. Fünf Tipps, wie es trotzdem funktioniert.

Ein paar Tage in der Woche von zu Hause aus arbeiten: Das ist für viele attraktiv. Doch sich im Home Office zu organisieren, ist oft gar nicht so leicht. Hier kommen fünf Tipps:

Separater Arbeitsplatz: Wer regelmäßig von zu Hause aus arbeiten möchte, sollte sich selbst und seine Arbeit ernst nehmen. Vom Küchentisch aus tätig zu sein, ist keine gute Lösung. Ideal ist ein eigenes Arbeitszimmer, rät von Stephanie von Below. Sie ist Karriereberaterin in Hamburg und berät Selbstständige. Das sollte mit einem geeigneten Schreibtisch und einem passenden Bürostuhl eingerichtet sein. Gibt es kein eigenes Arbeitszimmer, sollten Mitarbeiter zumindest eine separate Arbeitsecke einrichten.

Zeitstruktur:Während im Büro der Chef und die Kollegen den Arbeitsrhythmus vorgeben, sind Heimarbeiter auf sich allein gestellt. Zu ihren größten Herausforderungen gehört es, dem Tag eine Struktur zu geben. Am besten sei, noch am Vorabend den nächsten Tag zu strukturieren, erläutert von Below. Welche Aufgaben hat man vor? Wie lange dauern sie voraussichtlich? Wenn nicht alles zu schaffen ist: Was hat Priorität?

Pausen machen:Die Gefahr ist zu Hause groß, entweder gar keine Pausen zu machen oder im Gegenteil zu bummeln. Gut ist deshalb, wenn Mitarbeiter in einem festen Rhythmus Pause machen - und in dieser Zeit auch tatsächlich entspannen, rät von Below. So können sie sich zum Beispiel vornehmen, mittags immer um die gleiche Zeit auszuruhen. Wichtig ist, in der Pause nicht verdeckt weiterzuarbeiten und zum Beispiel ein Fachbuch zu lesen, sondern ganz bewusst etwas anderes zu machen.

Kollegen treffen: Wer nur noch von zu Hause aus arbeitet, läuft Gefahr, im eigenen Saft zu kochen. Um dann ausreichend fachlichen Austausch zu bekommen, ist regelmäßiger Kontakt mit Kollegen wichtig. Heimarbeiter sollten dann zum Beispiel ganz bewusst darauf achten, dass sie sich regelmäßig mit Kollegen zum Mittagessen treffen. Gut ist auch, Branchentreffen zu besuchen oder sich in einem Verband zu engagieren.

Rituale erfinden:Erst in der Wohnung arbeiten, dann dort den Feierabend verbringen und entspannen: Beides unter einen Hut zu bringen, ist nicht leicht. Um beides voneinander zu trennen, sind Rituale wichtig, rät von Below. Das kann zum Beispiel sein, dass Mitarbeiter zum Ende ihres Arbeitstages immer ihren Arbeitsplatz aufräumen oder eine bestimmte Musik anmachen.

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