Junge Wildtiere nie berühren oder mitnehmen

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Junge Wildtiere wie Rehkitze sollte man auf keinen Fall mitnehmen. Foto: Ralf Hirschberger

Finden Tierliebhaber auf einem Spaziergang ein Rehkitz oder junge Hasen, ist oft der erste Impuls: Mitnehmen und retten. Das ist aber falsch, sagen Experten. Warum das so ist, erklärt der Deutsche Jagdverband.

Berlin (dpa/tmn) - Spaziergänger dürfen scheinbar von der Mutter verlassene junge Wildtiere wie Rehkitze oder Hasen keinesfalls berühren oder mitnehmen. Das Muttertier kommt zum Schutz vor Räubern oft nur zum Füttern vorbei. Deshalb sei es normal, wenn ein Junges allein auf der Wiese oder im Wald liegt, erläutert der Deutsche Jagdverband.

Hat ein Mensch das Tierkind berührt, riecht die Mutter das und verstößt ihr Junges im schlimmsten Fall. Das könnte für den Nachwuchs den Hungertod bedeuten. Um die Tiere nicht zu stören, sollten Spaziergänger besonders von März bis Juli auf den Wegen bleiben und als Halter freilaufender Hunde darauf achten, dass diese ebenfalls dort laufen.

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