Hundegebell nicht mit Hilfsmitteln unterdrücken

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Wenn der Hund ständig bellt, helfen meist viel Auslauf, Futterspielzeug oder Clickertraining. Foto: Sven Hoppe

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Lautes und anhaltendes Bellen kann Nachbarn und Hundebesitzer nerven. Um die Tiere von ihrer schlechten Angewohnheit abzubringen, setzen Halter besser nicht auf technische Hilfsmittel, sondern auf Verhaltenstraining.

Im Handel werden spezielle Halsbänder angeboten, die das Hundebellen beispielsweise elektrisch, chemisch, durch Geräusche oder einen Luftstoß unterdrücken sollen. Zur Lösung des Problems seien sie aber ungeeignet, erläutert der Bundesverband praktizierender Tierärzte. Dem Hund werde dadurch seine natürliche Ausdrucksform genommen. Besser sei es, der Ursache des Bellens auf den Grund zu gehen.

Manche Tiere sind beispielsweise laut, um dadurch Aufmerksamkeit zu bekommen. Darauf gehen Halter besser nicht ein. Sie sollten ihren Vierbeiner aber ausreichend beschäftigen, beispielsweise mit langen und abwechslungsreichen Spaziergängen, täglichen Einheiten zum Trainieren von Kommandos, Futterspielzeugen oder Clickertraining. Außerdem sollten sie den Hund immer dann loben, wenn er sich ruhig verhält.

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