Halbvoller Teller ist bei Kindern normal

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Der Hunger ist groß - denken viele Kinder zumindest. Und dann essen sie doch nicht alles auf. Foto: Jens Büttner

Ithaca (dpa/tmn) - Den Teller vollgeschaufelt, aber nur die Hälfte gegessen: Was Eltern wahnsinnig macht, ist von Kindern laut einer Analyse aus den USA keine böse Absicht.

Kinder essen durchschnittlich nur 60 Prozent von dem, was sie sich auf den Teller gepackt haben. Das zeigt eine Studie aus den USA. Kinder müssten erst lernen, was sie gerne essen und wie viel sie brauchen, um satt zu werden, schreiben die Forscher. Es sei ganz natürlich, dass Mädchen und Jungen das schlecht einschätzen können.

Eltern sollten ihren Nachwuchs in diesem Fall nicht dazu zwingen, alles aufzuessen. Die Kinder seien nicht verschwenderisch, und es sei auch kein persönlicher Angriff. Für die Studie wurden Ergebnisse aus Untersuchungen mit 300 Grundschulkindern ausgewertet.

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