Zehn Hygiene-Mythen

Sind Münzen wirklich Bakterienschleudern?

1 von 11
Das Vermittlungsportal für Reinigungskräfte "Helpling" hat die zehn größten Hygiene-Mythen im Haushalt zusammengetragen. Die Experten erklären, was wirklich stimmt.
2 von 11
1.) In der Tiefkühltruhe sterben Bakterien: falsch! Bei -18° stellen Bakterien die eigenen Lebensprozesse ein und können sich nicht mehr vermehren - sie sind aber nicht tot. Sobald das Lebensmittel auftaut, fangen Bakterien wieder an zu arbeiten. Bei Zimmertemperatur verdoppelt sich dann die Anzahl der Bakterien alle 20 Minuten.
3 von 11
2.) Münzen und Geldscheine sind Bakterienschleudern: falsch! Tests beweisen: Das in Münzen enthaltene Kupfer tötet Bakterien ab. Auf Geldscheinen finden sich nur sehr geringe Mengen an Bakterien, da dort keine guten Lebensbedingungen geboten sind.
4 von 11
3.) Alle Bakterien schaden dem Menschen: falsch! Im Gegenteil: Der Mensch braucht Bakterien zum Leben. In unserem Darm und auf unserer Haut befinden sind mehrere Milliarden Mikroorganismen, nur die wenigstens davon sind Krankheitserreger.
5 von 11
4.) Zerkratzte Teflonpfannen sind krebserregend: falsch! Zerkratzte Teflonpfannen sind erst ab 260°C schädlich. Erst dann gibt die Beschichtung namens Polytetrafluorethylen giftige Dämpfe ab. Solche Temperaturen erreicht man nur durch gezielte Überhitzung und sollten nur bei gusseisernen Pfannen angewendet werden.
6 von 11
5.) Schneidebretter sind Bakterienschleudern: falsch! Wenn man sie intensiv reinigt, kann man Holz- als auch Plastikbretter ohne Bedenken nutzen. Holz hat wegen der Harze und den ätherischen Ölen keimtötende Eigenschaften, bestimmte Holzarten enthalten außerdem die keimtötende Gerbsäure. Außerdem trocknet Holz schnell, was Bakterien zusätzlich abtötet. Plastikbretter kann man in die Spülmaschine geben, wo Temperaturen um die 60°C die Bakterien abtöten.
7 von 11
6.) Essigreiniger ist ein Universalreiniger: falsch!  Für bestimmte Natursteine (z.B. Granit, Mamor), Armaturen und Gummidichtungen ist Essigreiniger nicht geeignet, weil er zu scharf ist. Gleiches gilt für Holzparkett, da die Säure Fugen und Holz angreift.
8 von 11
7.) Die Toilette ist der schmutzigste Ort im Haus: falsch! Eine viel größere Bakterienquelle ist der Kühlschrank oder der Spüllappen. Der Toilettensitz ist trocken und kühl, Bakterien aber bevorzugen feuchte und warme Bereiche.

München - Sind Münzen und Geldscheine wirklich Bakterienschleudern? Zum "Tag der Hygiene" (3.12.) hat das Vermittlungsportal für Reinigungskräfte "Helpling" die zehn größten Hygiene-Mythen im Haushalt zusammengetragen.

Das könnte Sie auch interessieren

Brokser Heiratsmarkt - Freitagnacht

Der Duft von Bratwurst und gebrannten Mandeln, glitzernde LED-Lampen, kreischende Menschen, Bässe aus den Boxen - all das und noch viel mehr ist der …
Brokser Heiratsmarkt - Freitagnacht

Party-Samstag auf dem Brokser Heiratsmarkt

Ausgelassene Partystimmung am Samstagabend auf dem Brokser Heiratsmarkt. 
Party-Samstag auf dem Brokser Heiratsmarkt

Tosender Abschluss auf der Reload-Bühne - die besten Fotos vom Samstagabend

Was wäre ein Festival ohne ein knalliges Finale? Aus diesem Grund gaben beim Reload am Samstagabend While She Sleeps, Clawfinger, Hatebreed und …
Tosender Abschluss auf der Reload-Bühne - die besten Fotos vom Samstagabend

Wahl zur Miss Brokser Heiratsmarkt

Am Eröffnungstag wurde auch gleich die neue Miss Brokser Heiratsmarkt gewählt. Sonya Dhaouadi aus Brinkum trägt 2019 die Scherpe.
Wahl zur Miss Brokser Heiratsmarkt

Meistgelesene Artikel

Mann dreht wegen Schlaf-Experiment durch - weil er nur vier Stunden am Stück schläft

Mann dreht wegen Schlaf-Experiment durch - weil er nur vier Stunden am Stück schläft

Diese Fehler beim Putzen werden Sie bereuen - sie können Sie krank machen

Diese Fehler beim Putzen werden Sie bereuen - sie können Sie krank machen

"Erdbeer-Beine" nach der Rasur: Hautärztin verrät, was gegen die Punkte an den Beinen wirklich hilft

"Erdbeer-Beine" nach der Rasur: Hautärztin verrät, was gegen die Punkte an den Beinen wirklich hilft

Fünf neue FSME-Risikogebiete in Bayern: Auch neue "Super-Zecke" wurde gesichtet

Fünf neue FSME-Risikogebiete in Bayern: Auch neue "Super-Zecke" wurde gesichtet

Kommentare