Wein darf Aroma eines Essen nicht überdecken

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Wein passt hervorragend zum Essen. Im Geschmack sollte er jedoch nicht dominieren. Foto: Uwe Anspach

Mainz (dpa/tmn) - Ob rot oder weiß: Wein ist der ideale Begleiter zum Essen. Dabei sollte er im Geschmack nicht dominieren, sondern die Speise betonen. So wählen Hobbyköche die passende Sorte.

Ein Wein zum Essen darf den Geschmack der Speise nicht überdecken, er soll ihn lediglich betonen. Zu leichten, fettarmen Speisen mit feinen Aromen passt daher ein Wein mit ebenfalls dezenten Aromen am besten. Darauf weist das Deutsche Weininstitut (DWI) in Mainz hin. Zu pochiertem Fisch oder Kalbschnitzel sind daher zum Beispiel ein trockener Kabinettwein von Weißburgunder oder Riesling ideal.

Fettreiche, würzige Speisen lassen sich am besten mit gehaltvollen, kräftigen Weinen kombinieren, die deutliche Fruchtaromen haben und im Barrique-Fass ausgebaut wurden. Zu Gans, Ente oder gebratenen Lamm empfiehlt das DWI daher unter anderem trockene Spätlesen von Lemberger oder Spätburgunder.

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