Von HIV bis Ebola

Diese Viren und Bakterien machen uns krank

HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus. Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat.  
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HIV-Virus: Das Virus löst die Immunschwäche Aids aus. Rund 20 Jahre nach seiner Entdeckung ist Aids die verheerendste Infektionskrankheit, die die Menschheit seit der Pest im 14. Jahrhundert herausgefordert hat.  
Pest Erreger Yersinia pestis: Die Infektionserkrankung wird erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum nachgewiesen. 1894 wird das Bakterium entdeckt. Heutzutage sind bei früher Diagnose die Heilungschancen durch Antibiotika hoch.
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Pest Erreger Yersinia pestis: Die Infektionserkrankung wird erstmals im 6. Jahrhundert im Mittelmeerraum nachgewiesen. 1894 wird das Bakterium entdeckt. Heutzutage sind bei früher Diagnose die Heilungschancen durch Antibiotika hoch.
Ebola Virus: Das Virus verursacht mit inneren Blutungen einhergehendes Fieber. In bis zu 90 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit tödlich. Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff.
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Ebola Virus: Das Virus verursacht mit inneren Blutungen einhergehendes Fieber. In bis zu 90 Prozent der Fälle verläuft die Krankheit tödlich. Wissenschaftler arbeiten mit Hochdruck an einem Impfstoff.
Grippe Virus: Antigene (gelbe und blaue Antennen) sitzen auf einer doppelten Fettschicht, die sich um die Erbsubstanz im Inneren schließt. Mit der Vermischung verschiedener Virentypen entstehen neue Erbsubstanzen und damit auch Antigene.
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Grippe Virus: Antigene (gelbe und blaue Antennen) sitzen auf einer doppelten Fettschicht, die sich um die Erbsubstanz im Inneren schließt. Mit der Vermischung verschiedener Virentypen entstehen neue Erbsubstanzen und damit auch Antigene.
Herpes Virus: Herpes simplex-Viren sind weltweit verbreitet. Nach einer Erstinfektion verbleibt das Virus in einem Ruhezustand lebenslang im Organismus. 
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Herpes Virus: Herpes simplex-Viren sind weltweit verbreitet. Nach einer Erstinfektion verbleibt das Virus in einem Ruhezustand lebenslang im Organismus. 
Rhinovirus Human rhinovirus 16 (HRV16): Schnupfen verbreitet sich weltweit durch Rhinoviren. 
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Rhinovirus Human rhinovirus 16 (HRV16): Schnupfen verbreitet sich weltweit durch Rhinoviren. 
Schweinegrippe Virus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus vom Subtyp H1N1, der 1930 erstmals isoliert wurde. Daneben sind auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1 von Bedeutung.
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Schweinegrippe Virus 1976: Die klassische Schweinegrippe ist ein Influenza-A-Virus vom Subtyp H1N1, der 1930 erstmals isoliert wurde. Daneben sind auch die drei Subtypen H1N2, H3N2 und H3N1 von Bedeutung.
Schweinegrippe Virus unter einem Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach die Schweinegrippe in Mexiko aus. Dabei handelt es sich um ein mutiertes Schweinegrippevirus vom Subtyp H1N1, das anders als gewöhnlich auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.
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Schweinegrippe Virus unter einem Transmissionselektronenmikroskop: 2009 brach die Schweinegrippe in Mexiko aus. Dabei handelt es sich um ein mutiertes Schweinegrippevirus vom Subtyp H1N1, das anders als gewöhnlich auch von Mensch zu Mensch übertragen werden kann.

Sie sind unsichtbar, aber überall: Viren und Bakterien machen uns krank. Doch die beiden Erreger haben sonst wenig gemeinsam. Warum sie sich unterscheiden.

 

Bakterien

Viren

Größe

Die meisten Bakterien haben
einen Durchmesser
von 0,6 bis 1,0 Mikrometer.
Sie sind unter einem normalen Lichtmikroskop zu erkennen.

Viren sind viel kleiner. Um sie zu erkennen, ist ein Elektronenmikroskop notwendig.

Bauplan

Bakterien besitzen eine Zellwand. In der Zelle liegt das Zytoplasma, Ribosomen, und die Erbgut-Fäden (DNA).

Viren sind einfacher aufgebaut: Sie bestehen nur aus ihrer Erbsubstanz, die von einer Protein-Hülle umgeben ist.

Vermehrung

Bakterienzellen vermehren sich in der Regel durch Zellteilung.

Viren können sich nicht selbständig vermehren. Sie befallen daher eine fremde Zelle (Wirtszelle) und schleusen ihre Erbinformationen ein.

Dann programmiert sie das Erbgut der Wirtszelle um, dass viele neue Viren produziert werden. 

Stoffwechsel

Die Bakterien zählen zu den Lebewesen, auch wenn ihre Lebensweise sehr unterschiedlich ist. Einige Bakterien brauchen Sauerstoff für ihren Stoffwechsel - andere Schwefel.

Viren haben keinen Stoffwechsel, daher werden sie auch nicht zu den Lebewesen gerechnet.

Antibiotika

Antibiotika greifen Bakterien an und können sie zerstören. Doch da Bakterien eigenständige Zellen sind, können sie sich auf andere Bedingungen einstellen - Antibiotika-Resistenzen.

Viren haben keinen Stoffwechsel. Antibiotika sind machtlos.

Medikamente

s.o.

Es gibt Virostatika. Das sind Medikamente, die beispielsweise das Eindringen oder die Vermehrung des Virus aufhalten sollen.

Impfung

Mit einer Impfung bereitet sich unser Immunsystem auf die Abwehr der Erreger vor. Erkennt das Immunsystem fremde Erreger, kann es Antikörper dagegen bilden und bei einer Infektion schützen.

Impfung gegen Bakterien:

- Tetanus (Wundstarrkrampf)

- Diphterie

- Keuchhusten (Pertussis)

Impfungen gegen Viren:

- Polio (Kinderlähmung)

- Masern

- Röteln

- Grippe-Impfung: Viren können sich schnell verändern, das macht die Entwicklung eines Impfstoffes so schwer.

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