Prickelndes Vergnügen

Verbraucher zahlen mehr als eine Milliarde für Sekt und Co

Über eine Milliarde Euro gaben Verbraucher im Jahr 2019 für Sekt und Champagner aus. Foto: Jens Kalaene/zb/dpa
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Über eine Milliarde Euro gaben Verbraucher im Jahr 2019 für Sekt und Champagner aus. Foto: Jens Kalaene/zb/dpa

Konsumenten in Deutschland lassen gerne die Korken knallen und bescheren dem Handel mit dem Kauf von Sekt und Champagner einen Milliardenumsatz. Doch welcher Schaumwein ist der Kassenschlager?

Düsseldorf (dpa) - Für Champagner, Sekt und Prosecco greifen die Verbraucher in Deutschland tief in die Tasche. In den vergangenen zwölf Monaten kauften sie allein im Lebensmittelhandel und in Drogeriemärkten rund 324 Millionen Flaschen Schaumwein und gaben dafür rund 1,25 Milliarden Euro aus.

Am größten war die Nachfrage nach Sekt, Champagner und Co. zu Weihnachten und Silvester, wie aus einer aktuellen Analyse des Marktforschungsunternehmens Nielsen hervorgeht.

"Trockener Sekt ist und bleibt der Lieblingssekt der Deutschen, auch zu Weihnachten und Silvester", betonte die Nielsen-Getränkeexpertin Christiane Stuck. Halbtrockener Sekt und Brut folgten auf den Plätzen. In den letzten Wochen des Jahres dürfe es aber auch einmal etwas besonders sein. Dann griffen die Verbraucher auch öfter mal zu Champagner, berichtete sie. Insgesamt beobachten die Marktforscher allerdings für den Edel-Schaumwein aus Frankreich schon seit Jahren eine sinkende Nachfrage in Deutschland.

Kein Wunder - geben die Bundesbürger doch laut Nielsen für eine Flasche Schaumwein im Schnitt nur 3,86 Euro aus. Selbst in der Weihnachts- und Silvesterzeit liegt der Durchschnittspreis für die Flasche gerade einmal bei 4,03 Euro. Champagner ist dagegen in der Regel selbst bei Discountern kaum unter 12 bis 13 Euro pro 0,75-Liter-Flasche zu haben. Rein rechnerisch kaufte jeder Bundesbürger nach Angaben der Marktforscher in den vergangenen zwölf Monaten gut 4 Flaschen Sekt, Champagner, Prosecco, Asti, Cava oder Crémant - eine Flasche davon zur Weihnachts- und Silvesterzeit - und gab dafür insgesamt rund 15,60 Euro aus.

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