Trotz Bürojob in Bewegung: Gesundheitstipps für Arbeitnehmer

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Die Deutsche Krankenversicherung (DKV) hat einen Report über Gesundheitsverhalten und Lebensstil in Deutschland vorgestellt. Foto: Lukas Schulze

Menschen, die sich ausreichend bewegen, ausgewogen essen, nicht rauchen und wenig Alkohol trinken, leben gesund. Aber was, wenn man im Büro arbeitet und stundenlang an den Schreibtisch gefesselt ist? Experten raten hier zum Ausgleich.

Berlin (dpa/tmn) - Wer im Büro arbeitet, kann es oft nicht ändern: Er sitzt fast den kompletten Arbeitstag vor dem Computer. Mediziner empfehlen dagegen, mindestens fünf und besser noch zehn Kilometer pro Tag zu gehen. Zwar klappt es nicht immer mit dem Spaziergang in der Mittagspause.

Aber es gibt ja noch ein paar andere Tricks, um trotz der Schreibtischarbeit im Alltag in Bewegung zu kommen. Die Deutsche Gesellschaft für Arbeitsmedizin und Umweltmedizin empfiehlt, zumindest einmal in der Stunde aufzustehen. Hilfreich dafür ist, den Drucker außer Reichweite aufzustellen oder beim Telefonieren etwas auf- und abzugehen.

- Bahnfahrer und Pendler können eine Station früher aussteigen als erforderlich und dann zügig zur Arbeit gehen.

- Helfen kann es, Kollegen in anderen Teilen des Gebäudes zu besuchen statt sie nur anzurufen.

- Auch im Sitzen lässt sich einiges beachten, um zumindest den Rücken zu entlasten. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin empfiehlt dynamisches Sitzen. Dabei wippen Berufstätige hin und wieder mit dem Becken vor und zurück oder verlagern das Gewicht von einer Gesäßhälfte auf die andere.

- Wer in der Arbeitszeit kaum zum Gehen kommt, sollte in der Freizeit einen Ausgleich schaffen: Eine halbe Stunde Bewegung pro Tag sollte das Minimum sein, rät die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung. Dabei muss es gar nicht unbedingt Sport sein. Moderate Bewegung wie Fahrradfahren oder Spazierengehen reicht bereits aus - vorausgesetzt, man gerät dabei leicht ins Schwitzen.

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