Studie zur Überwachung mit Narcotrend

Die wichtigsten Ergebnisse der Studie zum EEG-Monitoring mit Narcotrend (siehe nebenstehenden Artikel) sind:

  • Bei Patienten ohne Narcotrend-Steuerung wurde in lediglich 61,5 Prozent der Fälle der angestrebte EEG-Stadienbereich erreicht, bei 14,5 Prozent der Patienten war die Narkoseführung zu flach, bei 16,8 Prozent zu tief und bei 7,3 Prozent vom Stadienverlauf her sehr unruhig.
  • Das EEG-Monitoring erlaubt eine altersgerechte Dosierung von Propofol (Narkosemittel) bei Vermeidung von Über- und Unterdosierungen. Ohne Narcotrend-Steuerung erhielten insbesondere Patienten in höherem Lebensalter häufig zu hohe Dosierungen.
  • Bei den EEG-gesteuerten Narkosen waren signifikant mehr Patienten nach dem chirurgischen Eingriff bereits im OP orientiert als bei den nicht-EEG-gesteuerten Narkosen.
  • Die Verlegungsfähigkeit aus dem Aufwachraum wurde bei zu tiefer Narkoseführung deutlich später erreicht als bei flacherer Narkoseführung.
  • Die bedarfs- und altersgerechte Dosierung anhand des EEG führte zu einer deutlichen Verminderung des durchschnittlichen Narkosemittelverbrauchs.

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