Studie: Augen vor Sonnenlicht schützen

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Sonnenlicht fördert nach neuen Untersuchungen Krankheitsprozesse auf der Netzhaut, die zur altersbedingten Makuladegeneration (AMD) führen.

Sonnenlicht fördert nach neuen Untersuchungen Krankheitsprozesse auf der Netzhaut, die zur altersbedingten Makuladegeneration (AMD) führen.

Darauf weist die Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft (DOG) in Stuttgart hin und bekräftigt die Empfehlung, die Augen an sonnigen Tagen mit einer Sonnenbrille zu schützen.

Die DOG berichtete über eine Studie des Mediziners Marcus Kernt von der Augenklinik der Universität München, der den Einfluss von Sonnenlicht auf die Netzhaut unter Laborbedingungen untersucht hat. Demnach kann Lichteinwirkung zu irreparablen Schäden an den retinalen Pigmentepithelzellen führen.

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Nach dem grauem Star und dem Glaukom ist AMD die dritthäufigste Ursache für Sehbehinderungen. Betroffen ist auf der Netzhaut, der Retina, die Zone des schärfsten Sehens, genannt Makula. Dies führt dazu, dass viele Betroffene Details zunehmend schlechter erkennen. Kennzeichnend für die Krankheit sind Schäden in einer Zellschicht der Netzhaut, dem retinalen Pigmentepithel (RPE). Man unterscheidet zwischen feuchter und trockener AMD.

Die Ursachen der Erkrankung sind noch weitgehend unbekannt. Als Risikofaktoren gelten Rauchen und Bluthochdruck. “Die Experimente von Dr. Kernt legen nahe, dass der Schutz der Augen vor einer direkten Lichteinstrahlung zu den sinnvollen Vorsichtsmaßnahmen gehört“, erklärte der DOG-Pressesprecher Christian Ohrloff.

dapd

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