Sich sportlich steigern: Ohne Schweiß kein Preis?

+
Wer seine Fitness steigern will, der kommt oft nicht umhin, auch ein paar Tropfen Schweiß zu vergießen. Foto: Andrea Warnecke

Wer sich sportlich steigern will, muss schwitzen, so der Kern des alten Spruchs. Ob das wirklich zutrifft, hängt allerdings von verschiedenen Faktoren ab, die zentrale Frage lautet dabei: Was will der Trainierende erreichen?

Berlin (dpa/tmn) - Ohne Schweiß kein Preis - diese vermeintliche Weisheit darf sich jeder anhören, der in Sachen Ausdauer, Muskelaufbau oder auch beim Abnehmen Ehrgeiz an den Tag legt. Aber stimmt das eigentlich?

Im übertragenen Sinne schon, sagt Prof. Bernd Wolfarth, Leiter der Abteilung Sportmedizin an der Charité - Universitätsmedizin Berlin. Es kommt natürlich immer auf das Ziel an. "Wer die körperliche Leistungsfähigkeit verbessern will, der muss schon schwitzen", sagt er. "Um beim Yoga seine Beweglichkeit zu verbessern, braucht es keinen Schweiß."

Ein Trainingsreiz und somit eine gewisse Trainingsintensität muss es eben schon sein, um die Leitungsfähigkeit zu steigern - ob dann Schweiß fließt oder nicht, ist letztlich nicht entscheidend, betont Wolfarth. Wie hoch die Intensität für einen ausreichenden Trainingsreiz sein sollte, hängt stark vom individuellen Fitnesslevel ab: Für einen Patienten mit Herzinsuffizienz kann Radeln auf dem Fahrradergometer bei 25 Watt Widerstand einen ausreichenden Trainingsreiz darstellen, für einen ambitionierten Sportler sind eher 250 Watt angebracht.

Mehr zum Thema:

Autostudien mit nachwachsenden Rohstoffen

Autostudien mit nachwachsenden Rohstoffen

Honey als Känguru, Kakerlakenregen und viele Tränen: Tag elf im Dschungelcamp

Honey als Känguru, Kakerlakenregen und viele Tränen: Tag elf im Dschungelcamp

Drei Hundewelpen aus verschüttetem Berghotel geborgen

Drei Hundewelpen aus verschüttetem Berghotel geborgen

Die Staatskarossen der US-Präsidenten

Die Staatskarossen der US-Präsidenten

Meistgelesene Artikel

Grippewelle 2017: Bisher schon 11.000 Influenza-Fälle

Grippewelle 2017: Bisher schon 11.000 Influenza-Fälle

Forscher behauptet: Frühstücken ist so schlimm wie Rauchen

Forscher behauptet: Frühstücken ist so schlimm wie Rauchen

Grippewelle 2016/2017: Das müssen Sie zu Influenza wissen

Grippewelle 2016/2017: Das müssen Sie zu Influenza wissen

Trockenfrüchte und Tomatenmark sind reich an Kalium

Trockenfrüchte und Tomatenmark sind reich an Kalium

Kommentare