Rumpfbeugen und Co.: Richtig Aufwärmen vor dem Sport

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Profis wissen, wie es geht: Der spanische Torhüter Iker Casillas wärmt sich mit seitlichen Rumpfbeugen für das Fußball-Training auf. Foto: Bernd Thissen

Köln (dpa/tmn) - Bevor es mit dem Training losgehen kann, müssen sich Sportler aufwärmen. Das ist wichtig, um Verletzungen vorzubeugen. Meist reicht schon ein kurzes Programm.

Sportler riskieren Verletzungen, wenn sie ihr Training mit kalter Muskulatur beginnen. Laut Prof. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln ist ein kurzes Aufwärmprogramm daher unerlässlich. Es bereite Muskeln, Sehnen und Bänder auf die folgende Belastung vor. Denn es regt die Durchblutung und den Stoffwechsel an, verbessert die Übertragung der Nervenimpulse auf die Muskeln und macht Sehnen und Bänder elastischer. Ohne Vorbereitung wären diese Strukturen überfordert.

Froböse rät, sich vor einem Kräftigungsprogramm mit Schulterkreisen und einminütigem Laufen auf der Stelle aufzuwärmen, dabei werden die Knie angezogen. Außerdem sollte der Rumpf durch Seitwärts- und Vorwärts-Neigen auf die Belastung vorbereitet werden. Zu Beginn des Ausdauertraining laufen Sportler besser nicht direkt in hohem Tempo los, sondern lassen es langsam angehen.

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