Rotkohl - Vitamin-Bombe und Sattmacher zugleich

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Rotkohl ist ein gesunder Klassiker in der Herbst- und Winterküche. Foto: Kai Remmers

Im Herbst ist Rotkohl-Zeit. Die Beilage hat es in sich. Vitamin C und Vitamin K machen das Kraut zu einer gesunden Kost. Für figurbewusste Menschen interessant: In Rotkohl stecken Ballaststoffe.

Bonn (dpa/tmn) - Für viele ist Rotkohl einfach nur lecker. Das liegt vermutlich an der süßlichen Note. Das Kraut ist aber auch vitaminreich, sättigend und schützt vor schädlichen Stoffen.

Rotkohl ist ein hervorragender Vitamin-C-Lieferant - und eine noch bessere Vitamin-K-Quelle. Schon 200 Gramm Rotkohl enthalten bis zu 400 Prozent des empfohlenen Tagesbedarfs an Vitamin K, das zum Beispiel gut für die Blutgerinnung ist. Außerdem stecken in dem Kohl - je nach Zubereitung auch Blaukraut genannt - Sekundäre Pflanzenstoffe wie Anthocyane sowie Ballaststoffe. Dadurch hält er lange satt und kurbelt die Verdauung an. Neben den Anthocyanen enthält Rotkohl weitere Sekundäre Pflanzenstoffe wie Bioflavonoide, Chlorophyll, Indole und Phenole. Sie sollen den Körper vor schädlichen Stoffen schützen.

Weil Rotkohl süßlich schmeckt, passt er ideal zu Früchten wie Äpfeln oder Backpflaumen. Wer bei der Zubereitung Essig und Zitronensaft hinzu gibt, verstärkt die Farbe. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass die Blätter frisch und knackig - und ohne Verfärbungen - sind.

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