Roboter als Gehhilfe für Querschnittsgelähmte

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Die querschnittsgelähmte US-Amerikanische "Testpilotin" Amanda Boxtel kann mit dem anziehbaren, intelligenten Roboter Ekso wieder eigene Schritte machen.

München - Mögliche Hilfe für viele Menschen im Rollstuhl: Ein Roboter könnte vielen Querschnittsgelähmten und anderen Patienten wieder eigene Schritte ermöglichen.

Der Roboter wird wie ein äußeres Skelett - ein sogenanntes Exoskelett - auf den Körper angelegt. Die US-Firma Ekso Bionics stellte am Donnerstag in München ihren intelligenten Roboter Ekso vor. Das Gerät solle nun an Rehakliniken in den USA und Europa getestet und für den heimischen Gebrauch weiterentwickelt werden, kündigte Geschäftsführer Eythor Bender an.

Experten warnen aber vor zu großen Erwartungen. Derartige Gehhilfen, die in ähnlicher Art auch von anderen Firmen weltweit entwickelt werden, seien nicht für alle Patienten geeignet, sagte der Leiter der Abteilung für experimentelle Neurorehabilitation am Querschnittszentrum des Universitätsklinikums Heidelberg, Rüdiger Rupp.

dpa

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