"Öko-Test"

Mineralölrückstände in Bratwürsten festgestellt

+
"Öko-Test" untersuchte abgepackte Bratwürste. Das Ergebnis: Viele Produkte enthielten Mineralölkohlenwasserstoffe (MOSH).

Ob Sommerfest oder EM-Party - derzeit gibt es viele Anlässe, den Grill aufzustellen. Wer Bratwurst grillen möchte, sollte jedoch bei der Auswahl vorsichtig sein. "Öko-Test" entdeckte in vielen Produkten schädliche Rückstände.

Frankfurt/Main - Grillwürste weisen einem Test zufolge oft Mineralölrückstände auf. Aus diesem Grund fielen viele abgepackte Bratwürste in der Untersuchung von "Öko-Test" durch: 4 von 20 waren "mangelhaft", 7 "ungenügend".

In einem Fall wurde außerdem ein ungewöhnlich hoher Rückstand eines Antibiotikums gefunden. Durch die Bank weg gut schnitten die getesteten Biowürstchen ab, heißt es in der Zeitschrift (Ausgabe 7/2016).

Bei den Mineralölrückständen handelt es sich um gesättigte Mineralölkohlenwasserstoffe (MOSH). Sie können von Ölen stammen, die bei der Produktion eingesetzt werden oder aus Kunststoffverpackungen. MOSH reichern sich im Körper an und stehen im Verdacht, Organschäden auslösen zu können - das hatte sich im Tierversuch gezeigt.

Bemängelt wurden auch überflüssige Zusätze: In allen konventionellen Bratwürsten stecken Phosphate. Der Phosphatzusatz soll dafür sorgen, dass Fleisch- und Wasseranteile in der Wurstmasse homogen bleiben. Der Zusatz muss aber nicht sein, wenn das Fleisch bis zu vier Stunden nach der Schlachtung schlachtwarm verarbeitet wird. Ein Zuviel an Phosphat kann auch bei gesunden Menschen den Nieren schaden und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen steigern.

dpa/tmn

„Boot 2017“: Das sind die Attraktionen

„Boot 2017“: Das sind die Attraktionen

Schreckliches Busunglück in Italien: Bilder

Schreckliches Busunglück in Italien: Bilder

So zeigte sich das Präsidentenpaar Donald und Melania Trump

So zeigte sich das Präsidentenpaar Donald und Melania Trump

Schwarzenegger in Kitzbühel: „Trinkt's viel Schnaps und Bier“

Schwarzenegger in Kitzbühel: „Trinkt's viel Schnaps und Bier“

Meistgelesene Artikel

Grippewelle 2017: Bisher schon 11.000 Influenza-Fälle

Grippewelle 2017: Bisher schon 11.000 Influenza-Fälle

Forscher behauptet: Frühstücken ist so schlimm wie Rauchen

Forscher behauptet: Frühstücken ist so schlimm wie Rauchen

Kälte ist gefährlich für das Herz

Kälte ist gefährlich für das Herz

Grippewelle 2016/2017: Das müssen Sie zu Influenza wissen

Grippewelle 2016/2017: Das müssen Sie zu Influenza wissen

Kommentare