Nikotinentzug macht Raucher emotionslos

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Raucher haben nach Nikotinverzicht weniger Angst.

Es klingt paradox, doch Wissenschaftler haben jetzt herausgefunden, dass Raucher nur mit dem Glimmstängel in der Hand ein natürliches Angstverhalten haben.

Wenn sie aber den Nikotinkonsum einige Zeit einstellen, fürchten sie sich weniger und reagieren auch emotionsloser auf Schockbilder als Nichtraucher. Das berichteten Forscher der Universität Bonn am Dienstag.

Die Wissenschaftler stellten bei Rauchern nach längeren Zigarettenentzug eine verminderte Aktivität des “Furchtzentrums“ im Gehirn fest. Nach einer zwölfstündigen Abstinenz war bei Nikotinsüchtigen dieses Zentrum (Amygdala) weitgehend außer Kraft gesetzt.

“Die Aktivität des Furchtzentrums war bereits nach wenigen Stunden Enthaltsamkeit im Vergleich zu vorher stark herabgesetzt“, berichtete der Neurologe und Erstautor der Studie, Özgür Onur. “Bilder von ängstlichen Menschen waren ihnen schlicht egal.“

dpa

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