Nach PIP-Skandal: weniger Brustvergrößerungen

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Nach PIP-Skandal: weniger Brustvergrößerungen

Berlin - Nach dem Skandal um die französische Billig-Brustimplantate PIP ist die Zahl der Patientinnen mit dem Wunsch nach einem vollen Busen leicht zurückgegangen.  

Etwa 23 Prozent der Patientinnen ließen sich demnach 2012 ihre Brust vergrößern, im Jahr zuvor waren es noch gut 29 Prozent gewesen. Darauf verweist eine aktuelle, nicht repräsentative Befragung von 1200 Patienten, die die Deutsche Gesellschaft für Ästhetisch-Plastische Chirurgie (DGÄPC) am Mittwoch in Berlin vorstellte.

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„Die Patientinnen sind vorsichtiger geworden“, sagte DGÄPC-Präsident Sven von Saldern. Von einem rückläufigen Interesse wollte er aber nicht sprechen. Nach aktuellen Hochrechnungen auf Basis verkaufter Implantate, unterziehen sich in Deutschland schätzungsweise 15 000 bis 20 000 Frauen pro Jahr einer Brustvergrößerung. Bei den Männern liegt Fettabsaugung auf Platz 1.

dpa

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