Mit Interdentalbürsten die kniffligen Stellen putzen

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Für gesunde Zähne muss man etwas tun. Zu einer gründlichen Zahnpflege gehört auch das Reinigen der Zahnzwischenräume. Foto: Victoria Bonn-Meuser

Wer hohe Zahnarztkosten vermeiden möchte, nimmt es mit der täglichen Zahnpflege besser sehr genau. Dabei ist es auch wichtig, zwischen den Zähnen zu reinigen. Doch der Umgang mit Zahnseide und Interdentalbürste muss geübt sein.

Köln (dpa/tmn) - Schon die Zähne richtig zu putzen, fällt vielen nicht leicht. Zu einer guten Mundhygiene gehört aber auch noch die Reinigung der Zahnzwischenräume - und da wird es richtig knifflig.

Um diese gründlich zu säubern, gibt es etwa Zahnzwischenraumbürsten oder auch Interdentalbürsten. Sie eignen sich bei größeren Abständen zwischen den Zähnen, erklärt Dirk Kropp von der Initiative proDente. Es gibt sie in verschiedenen Größen. Sie werden am Zahnfleischrand zwischen die Zähne geschoben und dann ein- bis zweimal Richtung Mundhöhle und wieder zurück bewegt, erklärt Kropp. Wer möchte, kann sie mit Zahnpasta benutzen.

Zahnseide können auch Menschen mit sehr eng aneinanderliegenden Zähnen verwenden. Man nimmt ein etwa 30 Zentimeter langes Stück und wickelt es um die Zeigefinger. Dann schiebt man es zwischen zwei Zähne über den Kontaktpunkt hinweg und bewegt die Zahnseide zwei bis dreimal an der gebogenen Zahnfläche entlang nach oben.

Dennoch gibt es Stellen, an die man auch mit Zahnseide oder Zwischenraumbürsten nicht gut herankommt. In solchen Fällen hilft nur eine professionelle Zahnreinigung. Vor einer professionellen Zahnreinigung (PZR) sollten Patienten mit ihrem Arzt klären, welche Zähne gesäubert werden müssen.

"Am besten fragt man hier genau nach - eine pauschale Empfehlung für das gesamte Gebiss reicht nicht", sagt Judith Storf von der Unabhängigen Patientenberatung Deutschland (UPD). Denn die PZR berechnet sich pro Zahn und Aufwand: Bei normalem Aufwand kostet ein Zahn bis zu 3,62 Euro. Ist der Aufwand höher, können es bis zu 5,51 Euro pro Zahn werden.

Man sollte nur Stellen behandeln lassen, an die man beim Putzen nicht gut hinkommt und die Probleme machen, zum Beispiel in Form von Entzündungen oder Blutungen. "Das schont die anderen Zähne und spart dem Patienten Geld", sagt Storf. Hartnäckige Beläge wie Zahnstein entfernt der Arzt zudem einmal im Jahr und das zahlt die Kasse.

Täglicher Kontakt mit Zahnbelag und Essensresten sowie die feucht-warme Luft im Bad tun Zahnbürsten nicht gut: Zwischen den Borsten bildet sich ein Biofilm. Auch deshalb sollte man sich spätestens alle drei Monate eine neue Bürste zulegen. Darauf weist die Verbraucher Initiative Bundesverband hin. Wenn die Borsten schon vorher struppig abstehen, muss ohnehin eine neue her. Nach jedem Putzen sollte man die Zahnbürste gründlich abspülen und zum Trocknen mit dem Bürstenkopf nach oben stellen. Auch im Zahnputzbecher bildet sich mit der Zeit ein Biofilm - den kann man mit Essig und in der Spülmaschine entfernen.

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