Krank im Job

1,8 Millionen Fehltage durch Alkohol

+
Volkskrankheit Alkoholismus? 1,3 bis drei Millionen Deutsche hängen an der Flasche.

Durch Alkohol bedingte Erkrankungen verursachen in Deutschland rund 1,8 Millionen Fehltage von Beschäftigten. Das zeigt jetzt eine Analyse der Techniker Krankenkasse (TK).

Die Krankenkasse verzeichnete demnach 235.765 alkoholbedingte Fehltage, was hochgerechnet auf die Gesamtbevölkerung 1,8 Millionen Ausfalltagen bundesweit entspreche.

Bei der TK gingen im Jahr 2012 insgesamt mehr als vier Millionen Krankschreibungen ein. In den meisten Fällen handelte es sich demnach um Atemwegserkrankungen, Magen-Darm-Krankheiten, Rücken- oder Zahnschmerzen. Unter den 100 häufigsten Diagnosen waren aber auch elf psychische Erkrankungen, darunter auf Platz 47 "psychische und Verhaltensstörungen durch Alkohol". Fast 5000 Fälle verzeichnete die TK unter dieser Diagnose.

Die Betroffenen leiden unter anderem an Alkoholabhängigkeit, Entzugssyndromen oder psychotischen Störungen. Eine Krankschreibung unter dieser Diagnose dauerte der Untersuchung zufolge durchschnittlich mehr als sieben Wochen. Der AOK-Bundesverband will am Donnerstag Zahlen zu Fehlzeiten vorlegen.

AFP

Alkoholsucht im Alter - ein gefährliches Tabu

Alkohol häufigster Grund für Idiotentest

Mega-Zoff nach Ekel-Prüfung - So war Tag Zehn im Dschungelcamp

Mega-Zoff nach Ekel-Prüfung - So war Tag Zehn im Dschungelcamp

Entsetzen bei Bad Boys nach WM-Aus

Entsetzen bei Bad Boys nach WM-Aus

Retter geben Hoffnung auf Lawinen-Überlebende nicht auf

Retter geben Hoffnung auf Lawinen-Überlebende nicht auf

Verabschiedung der „Churchville"-Diakonin Sarina Salewski

Verabschiedung der „Churchville"-Diakonin Sarina Salewski

Meistgelesene Artikel

Grippewelle 2017: Bisher schon 11.000 Influenza-Fälle

Grippewelle 2017: Bisher schon 11.000 Influenza-Fälle

Kälte ist gefährlich für das Herz

Kälte ist gefährlich für das Herz

Forscher behauptet: Frühstücken ist so schlimm wie Rauchen

Forscher behauptet: Frühstücken ist so schlimm wie Rauchen

Grippewelle 2016/2017: Das müssen Sie zu Influenza wissen

Grippewelle 2016/2017: Das müssen Sie zu Influenza wissen

Kommentare