Mehr Krebstherapie in Tablettenform

Berlin - Die orale Therapie bei Krebs wird nach Einschätzung von Medizinern zunehmend an Bedeutung gewinnen. Es gibt immer mehr neue Substanzen in Tablettenform.

Das erläuterte Prof. Petra Feyer, Chefärztin der Klinik für Strahlentherapie, Radioonkologie und Nuklearmedizin im Vivantes-Klinikum Berlin-Neukölln, im Gespräch mit dem dpa-Themendienst. Krebspatienten, die diese Form der Behandlung bekommen, müssen nicht mehr über eine längere Zeit ein- oder mehrmals wöchentlich für Infusionen ins Krankenhaus kommen.

Sie nehmen stattdessen für etwa zwei Jahre Pillen zu Hause in ihrem gewohnten Umfeld ein, immer wieder unterbrochen von Einnahmepausen. Problematisch sei, dass nach einem Jahr zum Beispiel nur noch etwa 60 Prozent der Brustkrebspatientinnen ihrer oralen Therapie treu sind. „Man muss immer genau auswählen, für welchen Patient sie geeignet ist“, betonte Feyer, die Vorsitzende einer Arbeitsgruppe zur sogenannten Supportivtherapie (ASORS) in der Deutschen Krebsgesellschaft ist.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Trump: Lösung im Nahost-Konflikt kann Region befrieden

Trump: Lösung im Nahost-Konflikt kann Region befrieden

Viele Tote bei Anschlag in Manchester - Täter ermittelt

Viele Tote bei Anschlag in Manchester - Täter ermittelt

Ajax gegen Man United: Ein "Giganten-Duell" im Schatten des Terrors

Ajax gegen Man United: Ein "Giganten-Duell" im Schatten des Terrors

Lkw-Unfall an Stauende in Oyten

Lkw-Unfall an Stauende in Oyten

Meistgelesene Artikel

Schock: Darum macht Sie Wasser mit Kohlensäure dick

Schock: Darum macht Sie Wasser mit Kohlensäure dick

Diese 13 Anzeichen verraten, ob Sie zu viel Alkohol trinken

Diese 13 Anzeichen verraten, ob Sie zu viel Alkohol trinken

Babys brauchen viel Schlaf: Was muss man beachten?

Babys brauchen viel Schlaf: Was muss man beachten?

Deshalb trägt eine Bloggerin seit einem Jahr keine Unterwäsche

Deshalb trägt eine Bloggerin seit einem Jahr keine Unterwäsche

Kommentare