Der Zauberstab für Kinder beim Zahnarzt

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Kindliche Neugier wecken: In der Kinderzahnarztpraxis von Dr. Barbara Kremer und ihrer Tochter Kristina gibt es viel zu entdecken.

Der Besuch beim Zahnarzt ist für viele Kinder mit Ängsten verbunden. Fachärzte für Kinderzahnheilkunde nehmen den Kindern die Angst und gehen spielerisch an die Behandlung heran.

Damit der Zahnarztbesuch bereits im Kleinkindalter zur positiven Erfahrung wird, führen Fachärzte für Kinderzahnheilkunde kleine Patienten kindgerecht und spielerisch an die zahnärztliche Behandlung heran. Die kindliche Neugier soll geweckt und die Kooperationsbereitschaft gefördert werden. Die Ausstattung der Praxen, die Verhaltensführung und die zahnmedizinische Versorgung sind speziell auf die Bedürfnisse von Kindern ausgerichtet. Während der Behandlung werden die kleinen Patienten spielerisch angeleitet und ganz selbstverständlich mit den verschiedenen Behandlungsmethoden und -geräten vertraut gemacht.

Bohrer und Sauger entdecken

„Unser Ziel ist es, dass es den Kindern bei der Behandlung gut geht“, betont die Fachärztin für Kinder- und Jugendzahnheilkunde in Göttingen, Dr. Barbara Kremer. In ihrer Praxis gibt es für die Kinder zunächst einmal einiges zu entdecken und zu erleben. Die kleinen Patienten können sich mit der Einrichtung vertraut machen: „Fahrstuhl fahren“ im Behandlungsstuhl und die Instrumente auf spannende Weise kennen lernen. Der Puster wird zum „Pustewind“, der Sauger zum „Schlürfi“ und bei der Oberflächenanästhesie helfen kleine Kristallsternchen im „Zauberstab“, den Einstichschmerz auf kindgerechte Weise zu verarbeiten.

Besonders viel Einfühlungsvermögen ist gefragt, wenn die kleinen Patienten bereits mit schmerzhaften Vorerfahrungen ängstlich in die Praxis kommen oder aus Trotz die Behandlung verweigern. Mit Hilfe von Handpuppen erläutert die Fachärztin dann die bevorstehende Behandlung. Und wenn ein etwas längerer Eingriff notwendig wird, können sich die Kleinen mit einem Video vom Geschehen ablenken.

Dr. Barbara Kremer rät allen Eltern bereits ab dem ersten Lebensjahr zum Praxisbesuch. Bevor es Handlungsbedarf gibt, kann mit Prophylaxemaßnahmen die Zahngesundheit gefördert werden und können schmerzhafte Eingriffe verhindert werden.

Von der Kariesprophylaxe, über das richtige Putzverhalten bis hin zur Ernährungsberatung reicht das Spektrum. Kleine Verhaltensregeln zur Einstimmung auf den Zahnarztbesuch gibt sie den Eltern in einem Elternbrief mit auf den Weg: „Uns ist es wichtig, die Kinder positiv auf den Praxisbesuch einzustimmen.“ Statt zu sagen „Du brauchst keine Angst zu haben“, sollte der Behandlungserfolg betont werden: „Die Ärztin hilft Dir, dass Deine Zähne wieder gesund werden“. (yhk)

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