Kinder vor Vergiftungsunfällen schützen

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Kinder sind neugierig. Auf ihrer Entdeckungstour machen sie vor Reinigungsmitteln nicht Halt. Doch das ist höchstgefährlich. Foto: Patrick Pleul

Medikamente und Reinigungsmittel können Kindern gefährlich werden. Denn die Kleinen nehmen fast alles in den Mund, was greifbar ist. Die giftigen Dinge lediglich hochzustellen, reicht aber nicht.

Köln (dpa/tmn) - Schlucken Kinder Arznei- und Reinigungsmittel, drohen Vergiftungen. Darauf weist der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) hin. Eltern und Großeltern sollten solche Substanzen deshalb außerhalb der Reichweite aufbewahren.

Die giftigen Substanzen hochzustellen, ist nicht ausreichend: Denn die meisten Kinder sind Kletterer. Arzneimittel und Co. gehören deshalb in verschlossene Gefäße oder Schränke.

Kinder und Säuglinge reagieren aufgrund ihres Stoffwechsels und ihres geringen Körpergewichts wesentlich empfindlicher auf giftige Stoffe als Erwachsene. Eltern und auch Großeltern sollten neben Medikamenten zum Beispiel auch Rohrreinigungsmittel, Abflussreiniger, Entkalker, Frostschutzmittel, Rasierwasser und Parfüms für Kinder unzugänglich aufbewahren.

Wenn ein Kind doch etwas Giftiges geschluckt hat, sollten Eltern es nicht zum Erbrechen bringen und ihm weder Milch noch Salzwasser geben. Stattdessen rufen sie am besten sofort einen Arzt und können ihm im besten Fall sagen, welches Gift in welcher Menge genommen wurde, wann der Vorfall war, welche Symptome das Kind hat, wie alt und wie schwer es ist und welche Maßnahmen Eltern vielleicht schon ergriffen haben.

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