Infektionsschutz

Keuchhusten-Impfung in der Schwangerschaft: Warum sie sinnvoll ist

Eine schwangere Frau mit gestreifter Bluse bekommt eine Impfung verabreicht (Symbolbild)
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Eine Impfung in der Schwangerschaft kann Neugeborene vor einer gefährlichen Keuchhusten-Infektion schützen (Symbolbild)

Um Neugeborene zu schützen, empfiehlt die STIKO Schwangeren eine Impfung gegen Keuchhusten im letzten Schwangerschaftsdrittel. Was Sie dazu wissen müssen.

Berlin – Trotz hoher Impfquoten zählt Keuchhusten (Pertussis) weltweit noch immer zu den häufigen Erkrankungen im Kindesalter. Die Krankheit wird durch Bakterien verursacht und kann vor allem bei Säuglingen zu schweren akuten und potenziell lebensbedrohlichen Atemwegsinfektionen führen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt Schwangeren deshalb, eine Impfung im dritten Schwangerschaftsdrittel durchführen zu lassen, um sich und das Kind vor einer Ansteckung zu schützen.*

Laut Robert Koch-Institut (RKI) infizieren sich in Deutschland jährlich etwa 12.000 Menschen mit Keuchhusten. Darunter auch zunehmend Erwachsene. Ausgelöst wird die Krankheit durch das Bakterium Bordetella pertussis, das über Tröpfcheninfektion von Mensch zu Mensch übertragen wird. Die Bakterien setzen sich in den Atemwegen fest und vermehren sich dort, wobei sie Gifte bilden, die die Schleimhäute und die Flimmerhärchen angreifen. Besonders gefährlich ist eine Pertussis-Infektion für Säuglinge, die häufig keine typischen Symptome zeigen, dafür aber gefährliche Atemaussetzer (Apnoen) und schwerwiegende Komplikationen wie Lungenentzündungen und neurologischen Erkrankungen (Krampfanfällen oder bleibende Hirnschädigungen) entwickeln können. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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