Kasse zahlt erst bei Bruch

Eine Knochendichtemessung wird meistens erst vorgenommen, wenn ein Knochenbruch den Verdacht auf Osteoporose hervorruft oder erhärtet. Eine flächendeckende vorsorgende Messung gilt in Fachkreisen noch nicht als notwendige Maßnahme. Solange es sich nur um eine vorsorgliche Untersuchung handelt, übernimmt die gesetzliche Krankenkasse die dafür anfallenden Kosten nicht.

Ohne Knochenbruch müssen selbst Hochrisikopatienten die ca. 50 Euro noch selbst tragen! Erst nach einem Knochenbruch, der sich „ohne adäquates Trauma“, also aus geringfügigem Anlass ereignete, werden die Knochendichtemessungen von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet, und zwar nur unter der Voraussetzung, dass Verdacht auf Osteoporose besteht.

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