Verlauf und Dauer

Influenza 2017: Wie lange ist man eigentlich ansteckend?

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Wer nicht an Grippe erkranken möchte, sollte sich gründlich die Hände waschen.

Die kalte Jahreszeit ist angebrochen – und überall schnieft und hustet es. Viele sind bereits mit Grippeviren infiziert - wissen es aber nicht.

Wen die Grippe erwischt hat, der sollte besser das Bett hüten. Das weiß jedes Kind. Aber was ist, wenn man sich nach einigen Tagen schon wieder fit für die Arbeit oder Schule fühlt. Sollte man besser dennoch zu Hause bleiben, weil die Ansteckungsgefahr noch zu groß ist? Oder ist dann schon alles überstanden?

Influenza 2017: Wie erkenne ich eine Grippe - und wie lange bin ich ansteckend?

Grundsätzlich gilt es, zwischen einer Erkältung und einem grippalen Infekt zu unterscheiden. Während erstere meist schleichend kommt, beginnt eine Grippe plötzlich, "wie aus heiterem Himmel". Zwar ähneln sich die Influenza-Symptome und die einer herkömmlichen Erkältung, dennoch werden sie von Betroffenen viel heftiger empfunden. In beiden Fällen ist die Ursache eine Vireninfektion – allerdings durch verschiedene Typen. Häufige Anzeichen einer Influenza sind laut dem Robert-Koch-Institut (RKI):

  • Kopfschmerzen
  • Gliederschmerzen
  • hohes Fieber
  • trockener Hustenreiz
  • Schüttelfrost
  • Mattigkeit
  • verstopfte oder laufende Nase

Wer sich nicht schont und zum Beispiel weiter Sport treibt, der läuft Gefahr, dass sich die Grippe zu einer schweren Lungenentzündung ausdehnt oder auch andere Organe angegriffen werden. Eine Influenza ist schließlich eine "ernsthafte, mitunter auch lebensbedrohliche Erkrankung", warnt auch die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA). Zudem sei sie sehr ansteckend, erklärt sie. Die Crux daran: Betroffene können schon einen Tag vor dem Ausbruch der Grippe ansteckend für andere sein und bis zu einer Woche nach dem Auftreten der ersten Symptome.

Erfahren Sie hier auch, wie lange eine Grippe bei Erwachsenen und Kindern dauern kann.

Wie Sie sich mit Grippeviren anstecken - und was Sie dagegen tun können

Der Grund dafür ist die sogenannte "Tröpfcheninfektion": Dabei werden beim Husten, Niesen oder Sprechen des Infizierten mit dem Virus versetzte Tröpfen in die Luft abgegeben – und durch Nahestehende schließlich eingeatmet. Aber auch auf Türgriffen oder Treppengeländern können sie sich tummeln und über die Hände übertragen werden. Wer sich danach die Augen reibt oder an Mund oder Nase fasst, bei dem können die fiesen Viren über die Schleimhäute in den Körper wandern. Daher ist regelmäßiges und gründliches Händewaschen das A und O, um sich nicht mit den Grippeviren zu infizieren oder sie weiter zu verteilen. Am besten gehen Sie so vor:

  • Mit Wasser und Seife waschen
  • 30 Sekunden lang die Hände unter Wasser halten
  • Hände danach mit einem sauberen Tuch abtrocknen

Studie enthüllt: Viele Grippe-Infizierte merken gar nicht, dass sie bereits angesteckt sind

Außerdem sollten Sie möglichst versuchen, so wenig wie möglich Hände zu schütteln und sich von niesenden oder hustenden Personen fernzuhalten. Allerdings weisen viele gar keine Symptome auf – obwohl sie bereits erkrankt sind, so eine Studie von 2014. Die Forscher um Andrew Hayward vom University College in London fanden heraus, dass sich während einer Grippewelle jeder Fünfte mit Influenza-Viren ansteckt. Doch die wenigsten wissen davon – da sie nur bei einigen wenigen tatsächlich ausbricht.

Meist ist dies etwa ein bis zwei Tage nach einer Ansteckung der Fall. Daher geht die BzgA davon aus, dass Grippebeschwerden in der Regel mindestens zwei bis fünf Tage andauern. In schweren Fällen kann es sogar über Wochen oder Monate gehen, wenn sie verschleppt wird.

Lesen Sie auch: Das hilft schnell gegen Grippesymptome.

Auch interessant: Ab wann ist eigentlich eine Grippeschutzimpfung sinnvoll? Und wer übernimmt die Kosten dafür?

jp

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