Hunde und Freunde erhalten ein langes Leben

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Chihuahua "Gismo" im Rucksack

Hamburg - Wer möglichst lange und gesund leben will, sollte seine Freundschaften pflegen. So lautete das Ergebnis einer  Studie von australischen Wissenschaftlern. Dabei muss der gute Freund nicht unbedingt ein Mensch sein.  

Der Kontakt zu Freunden erhöht die Lebenserwartung eines Menschen um bis zu 22 Prozent. Nach einem Bericht des Männer-Lifestylemagazins "Men's Health" wurde in einer Studie der australischen Flinders University in Adelaide festgestellt, dass häufige Treffen, intensive Unterhaltungen sowie ein offener und ehrlicher Umgang mit den Freunden verbessern danach die emotionale und psychische Gesundheit und stärken so das Immunsystem.

Regelmäßige Treffen mit Verwandten verlängern das Leben der Untersuchung zufolge dagegen kaum. Die Forscher erklären den Unterschied damit, dass man sich Freunde aussuchen kann, während man bei den Familienmitgliedern keine Wahl hat. Professor Ralf Schwarzer, Gesundheitspsychologe an der Freien Universität Berlin, bestätigt die australische Studie in dem Männermagazin. Er betont allerdings, dass nicht um eine möglichst hohe Anzahl von Freunden gehe, "sondern um die Qualität der Beziehung". "Ein einziger guter Freund reicht aus", sagt Schwarzer.

Quelle: Men's Health" (Ausgabe 3/2011, EVT 16.02.2011)

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