Für mehr Wachstum

Haare ausreißen hilft gegen Haarausfall

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Glatze als Markenzeichen: Der US-Schauspieler Telly Savalas wurde in der Rolle des glatzköpfigen Polizisten "Kojak", der stets einen Lolli lutscht, in der gleichnamigen US-Krimiserie weltweit bekannt (Archivfoto 1975).

Schütteres Haupthaar oder Geheimratsecken sind für viele Männer eine Problem. Um Haarausfall zu stoppen, haben US-Forscher, eine radikale Kur getestet: Haare ausreißen. Das Ergebnis war verblüffend. 

Beim erblich bedingten Haarausfall produzieren Haarfollikel mit zunehmenden Alter oft nur noch dünne oder kleine Härchen. Die feinen Haare brechen schnell ab - und die Kopfhaut kommt immer mehr ans Licht. Ursache für eine androgenetische Alopezie sind Gene und vor allem Hormone. 

Um das Haarwachstum wieder anzustoßen und das Fortschreiten einer Glatze bei erblich bedingtem Haarausfall zu stoppen, haben Forscher der University of Southern California nun eine ungewöhnliche Methode getestet: sie haben Haare nach einem bestimmten Muster rausgerissen.

Und siehe da: Dort wo die Wissenschaftler auf engem Raum viele Haare rausgezupft hatten, wuchsen erheblich mehr Haare nach.

Den Grund für den plötzlichen Wachstumsschub erklären die Forscher mit einem schon länger bekannten Effekt. Haarfollikel senden demnach bei Schäden und Verletzungen chemische Signale an ihre Umgebung aus. Doch in diesem Fall regten die Botenstoffen die Haarfollikel an wieder neue, dicke Haare zu produzieren. 

Ob diese Methode wirklich gegen den erblich bedingten Haarausfall bei Männern oder gegen den bei Frauen hilft, müssen allerdings weitere Untersuchungen zeigen. Für ihre Studie hatten die Forscher bislang nur Haare an Rücken von Mäusen herausgerupft.

Leiden Sie an Haarausfall? Dann sollten Sie sich an einen Hautarzt wenden.

Die wichtigsten Fakten zum Thema Haare

Etwa 100.000 Haare hat jeder Mensch auf dem Kopf und jedes wächst etwa einen Zentimeter pro Monat. Durchschnittlich wachsen sie etwa drei Jahre lang, bevor es ausfällt. Was Sie sonst noch über Aufbau und Wachstum von Haaren wissen sollten lesen Sie hier.

Was wirklich gegen Haarausfall hilft

Shampoos, Tinkturen und Pillen versprechen Hilfe gegen schütteres Haar, Geheimratsecken und Haarausfall. Manche Mittel bringen aber gar nichts, andere helfen nur bei einer bestimmten Form des Haarausfalls. Entscheidend ist die Diagnose, die jeder Dermatologe stellen kann. Lesen Sie hier mehr Infos zur Diagnose diffuser Haarausfall und androgenetischer Haarausfall.

ml/ae

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