Wie heilt eine Wunde?

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Wunden sollte man immer desinfizieren.

Ob man sich an einem Ast kratzt, beim Hinfallen das Knie aufschürft oder sich mit einem Messer schneidet - im Alltag passieren schnell oberflächliche Hautverletzungen. Was ist bei einer Wunde zu tun?

Was ist eine Wunde

Bei einer Wunde ist die Haut oberflächlich verletzt. Meist betrifft das die Epidermis die aus der sogenannten Oberhaut und der Lederhaut. Doch Wunde ist nicht gleich Wunde. Je größer und tiefer die Verletzung, umso länger dauert der Heilungsprozess.

Phasen der Wundheilung

Kleinere Schnittwunden, die nicht so stark bluten oder Schürfwunden sollte man immer gut desinfizieren und danach abdecken. Beim Gesunden heilen solche Verletzungen normalerweise innerhalb von etwa sechs Wochen ab. Die Heilung verläuft dabei in mehreren Phasen.

Reinigungs- und Entzündungsphase

Zu Beginn kommt es zu einer Entzündung, wobei die Wunde vom Körper auch gereinigt wird. Weiße Blutkörperchen dringen in den Wundbereich ein. Sie vernichten Krankheitskeime und transportieren zerstörte Zellen ab. Die Haut rötet sich und wird warm, sie schwillt an und schmerzt bei Druck oder Bewegung.

Granulationsphase

Nach etwa zwei bis drei Tagen setzt die Phase der sogenannten Granulation ein. Die Haut beginnt, neues Gewebe zu bilden. Die Wunde wird von innen her aufgebaut, neue gesunde Haut entsteht. Ihre Oberfläche bekommt eine rote Farbe.

Regeneration

Danach folgt die Phase der Regeneration. Nach weiteren zehn bis 14 Tagen ist die Wundheilung normalerweise abgeschlossen. Je nach Tiefe der Wunde hat sich eine Narbe gebildet oder die Haut ist wieder hell und glatt wie zuvor.

Wundheilungsstörung

Ist eine Wunde nach sechs bis zwölf Wochen noch nicht verheilt, ist die Wundheilung gestört. Nicht selten haben dann Bakterien die Wunde besiedelt. Der Bereich um die Verletzung ist geschwollen, rot und schmerzt. Die verletzte Stelle selbst nässt und riecht unangenehm. Es bilden sich gelbliche, schmierige Beläge. Wer so etwas bemerkt, sollte auf jeden Fall einen Arzt aufsuchen.

Wunden vorbeugen

Wer an Diabetes oder Gefäßerkrankungen in den Beinen leidet, sollte seine Füße besonders gut pflegen und regelmäßig auf kleine Verletzungen untersuchen. Die Füße sollten immer warm und trocken sein. Cremes halten die Haut geschmeidig. Spezielle Gymnastik sowie Bewegung generell, fördert die Durchblutung und damit die Wundheilung. Wichtig sind auch bequeme nicht zu hohe oder zu enge Schuhe, um Fehlbelastungen und Druckstellen zu vermeiden.  

sog

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