Produkt mit Nebenwirkungen

Haarausfall wegen Trockenshampoo? So leidet eine Frau

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Haare sind ein Symbol für Gesundheit und Schönheit (Symbolfoto).

Keine Zeit zum Haarewaschen? Wenn es schnell gehen muss, versprechen Trockenshampoos Hilfe. Einfach aufsprühen, ausbürsten und fertig. Was praktisch klingt, wurde für eine junge Frau zum Alptraum.     

Mehr Volumen und frischer Glanz statt fettiger und strähniger Haare - mit diesen Produkten gibt es im Handumdrehen schöne Haare - wie frisch gewaschen. Trockenshampoos versprechen viel und sind im Trend. In diversen Testberichten schwärmen Frauen über die Ergebnisse nach einer Anwendung.

Eine junge Frau aus Großbritannien hat jedoch besonders üble Erfahrungen mit einem Trockenshampoo gemacht. Auf Facebook hat die 22-Jährige ihre Leidensgeschichte gepostet. Statt Fülle ohne Fettglanz verursachte das Spray einer bestimmten Marke bei Nicole Baxter Haarausfall, Kopfjucken und sogar fiese Blasen. Um ihre Freunde und Freundinnen zu warnen, stellte Nicole neben ihrer ausführlichen Krankengeschichte ein Foto von ihrem ausgedünnten Scheitel ins Netz.

Kahle Stellen am Kopf

Wegen einer kahlen Stelle am Kopf, die immer großer wurde, suchte die 22-Jährige demnach einen Hautarzt auf. Denn Nicole konnte sich den Haarausfall nicht erklären. Ihrer Ansicht nach, gab es keinen Grund dafür. "Wer mich kennt, weiß, dass ich keinen Stress habe und mich auch gesund ernähre", schreibt die junge Frau auf Facebook. Auch über Juckreiz und Bläschen an der Kopfhaut klagte Baxter. Sie hatte, laut ihrer Angaben, so starke Schmerzen, dass sie sogar mehrmals in der Nacht aufwachte.

Diagnose Triangular Alopecia

Der Arzt diagnostizierte "Triangular Alopecia" (TTA). Vor allem an den Schläfen und an der Stirn tritt eine TTA typischerweise auf. Schon im Kindesalter macht sich diese Form des unerklärlichen Haarausfalls bemerkbar.  

Eine Biopsie (medizinischer Begriff für Gewebeprobe) sollte die Ursache für die weiteren Beschwerden klären. Allerdings sollten die Haare, besonders die Kopfhaut, dafür sauber sein. So verzichtete Baxter bis zu diesem Termin auf ihr Trockenshampoo. Während dieser Zeit - fast sechs Wochen - verschwanden der Juckreiz sowie die Blasen. Eine Biopsie war somit überflüssig.

Grund genug, ihre Erfahrungen mit einem Appell in den sozialen Netzwerken zu teilen. Auf ihrer Facebook-Seite ist zu lesen: "Die Moral von der Geschichte - ich habe von Trockenshampoo eine kahle Stelle am Kopf bekommen (ich habe sie noch immer und vielleicht wachsen sie dort niemals mehr nach...) und jahrelang eine schreckliche Kopfhaut. Wascht einfach Eure Haare. Es ist es nicht wert so eine scheußliche Stelle am Kopf zu haben, nur weil ich keine Lust hatte mir die Haare zu föhnen."

Schon über 30.950 Mal wurde der Post von Nicole Baxter geteilt (Stand: 12. April 2016; 12 Uhr 34). Eine Stellungnahme der Firma gibt es bislang noch nicht. 

Haarausfall kann verschiedene Ursachen haben

Doch die Ursachen für Haarausfall können sehr vielfältig sein. Fallen sie in großer Zahl aus oder bilden sich gar lichte Stellen, ist das für Betroffene daher oft belastend. Doch können Hautärzte heute vielen Patienten helfen. Das sollten Sie bei Haarausfall tun - lesen Sie hier.

Um das Haarwachstum wieder in Schwung zu bringen oder den Haarausfall zu stoppen, testen Forscher auch ungewöhnliche Methoden

ml

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