Gute Bildung schützt Menschen vor Demenz

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Demenz: Pro Schul- oder Universitätsjahr sank die Erkrankungsgefahr um elf Prozent.

Eine gute Bildung schützt Menschen vor den Symptomen einer Demenzerkrankung. Das haben Forscher haben nun in einer internationalen Langzeitstudie herausgefunden. 

Das Gehirn von Menschen, die länger in der Schule waren, kann Demenzschäden besser kompensieren. Die Forscher unter Leitung der Universität Cambridge verglichen dabei die Daten von rund 870 Menschen, die zu Lebzeiten an Altersstudien teilnahmen und deren Gehirne nach dem Tod untersucht wurden. Dabei fanden sie heraus, dass je länger die Ausbildung der Teilnehmer dauerte, desto geringer das Risiko für Morbus Alzheimer und andere Demenzformen war.

Pro Schul- oder Universitätsjahr sank die Erkrankungsgefahr um elf Prozent, wie die Forscher im Fachblatt “Brain“ berichten. Selbst bei vergleichbaren Hirnschäden entwickelten die besser gebildeten Teilnehmer deutlich schwächere Symptome. “Bildung im frühen Leben befähigt manche Menschen scheinbar dazu, vielen Hirnveränderungen zu kompensieren, bevor Demenzsymptome auftreten“, sagt die Autorin Hannah Keage. Der Schutzeffekt liefere demnach auch ein gesundheitliches Argument dafür, Menschen möglichst viel Bildung zu ermöglichen.

 (Quelle: “Brain“, Online-Vorabveröffentlichung)

DAPD

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