Neues von der Fibo

Gruppentraining mit Flamenco-Fitness oder Reifen-Hauen

Vom Wasser an Land: Beim Yoga auf den schwankenden Yoga Boards muss man ständig die Balance halten. Foto: Henning Kaiser
1 von 7
Vom Wasser an Land: Beim Yoga auf den schwankenden Yoga Boards muss man ständig die Balance halten. Foto: Henning Kaiser
Wie ein Känguru: Mit den Kangoo-Jumps-Schuhen lässt es sich auch prima in der Gruppe hüpfen. Foto: Henning Kaiser
2 von 7
Wie ein Känguru: Mit den Kangoo-Jumps-Schuhen lässt es sich auch prima in der Gruppe hüpfen. Foto: Henning Kaiser
Sündenbock: So richtig austoben kann man sich an dem Scapegoat genannten Gestell. Foto: Henning Kaiser
3 von 7
Sündenbock: So richtig austoben kann man sich an dem Scapegoat genannten Gestell. Foto: Henning Kaiser
Dominic Strobel hat das Yoga Board entwickelt. Foto: Henning Kaiser
4 von 7
Dominic Strobel hat das Yoga Board entwickelt. Foto: Henning Kaiser
Tanzen und gut fühlen: Olefit kombiniert Fitness mit Flamenco-Elementen. Paloma Gómez hat das Konzept mitentwickelt. Foto: Henning Kaiser
5 von 7
Tanzen und gut fühlen: Olefit kombiniert Fitness mit Flamenco-Elementen. Paloma Gómez hat das Konzept mitentwickelt. Foto: Henning Kaiser
Erol Öztuncel, Chef des Herstellers Shadowboxer. Foto: Teresa Nauber
6 von 7
Erol Öztuncel, Chef des Herstellers Shadowboxer. Foto: Teresa Nauber
Intensiveres Schattenboxen verspricht der Hersteller eines Gürtels mit Gummizügen und Griffen. Foto: Henning Kaiser
7 von 7
Intensiveres Schattenboxen verspricht der Hersteller eines Gürtels mit Gummizügen und Griffen. Foto: Henning Kaiser

Sport allein mag effektiv sein - doch in der Gruppe haben viele Menschen mehr Spaß an Bewegung. Für das gemeinsame Sporttreiben denken sich Anbieter immer wieder etwas Neues aus. Für manche Konzepte braucht es spezielle Geräte, für andere die richtige Musik.

Köln (dpa/tmn) - Wer sich bewegen will, kann das auch einfach für sich tun. Laufen gehen oder zu Hause auf dem Ergometer strampeln. Das immer weiter wachsende Angebot von Gruppenfitness-Kursen zeigt aber: Vielen macht Sport zusammen mit anderen einfach mehr Spaß. Man motiviert sich gegenseitig.

Auf der Fitnessmesse Fibo (12. bis 15. April) präsentieren zahlreiche Anbieter ihre Ideen:

Scapegoat

Scapegoat heißt übersetzt nichts anderes als Sündenbock. Einer, auf den andere einprügeln, könnte man sagen. Und genau das dürfen die Sportler hier tun. Gründer Michel Schreier hat ein Gestell entwickelt, in das ein Motorradreifen geklemmt wird. Auf diesen dreschen seine Kursteilnehmer mit Baseballschlägern ein. Jenen, die es auf der Fibo ausprobieren, steht die Freude ins Gesicht geschrieben. Integriert werden sollen die Böcke in ein klassisches Functional Training, erklärt Schreier. Die Gestelle sind aber auch schon in Kampfsportschulen zu finden.

Yoga Board

Yoga auf dem Stand-up-Paddel-Board ist mittlerweile vielen ein Begriff. Die Übungen werden dabei nicht auf dem stabilen Boden, sondern auf einer im Wasser schwimmenden Matte ausgeführt. Dominic Strobel hat sich gefragt, ob Yoga auf instabilem Untergrund nicht auch an Land funktioniert. Inspiriert von den momentan sehr angesagten hölzernen Surfbrettern entwickelte er ein Yoga-Brett für den Haus- und Studiogebrauch. Dank geschwungener Unterseite muss, wer darauf trainiert, ständig die Balance halten. Neben Yoga-Asanas lassen sich auf dem Wackel-Board auch Klassiker wie Kniebeugen oder Liegestütz unter erschwerten Bedingungen üben.

Kangoo Jumps

Ursprünglich für die Reha entwickelt, sehen Kangoo-Jumps-Schuhe ein wenig aus wie Pistenraupen. Sie bestehen aus einem Hartschalenschuh, einem Innenschuh und einem federnden Unterbau. Michael Feser, der die Schuhe in Deutschland vertreibt, geht mit ihnen vor allem joggen. Das schone die Gelenke, sagt er. Es lässt sich aber auch in der Gruppe damit hüpfen. Das Unternehmen hat bisher fünf Programme entwickelt: Beim Kangoo Power geht's ums Abnehmen, beim Kangoo Dance mehr um Choreographie, das Bootcamp Programm findet draußen statt. Weitere Angebote richten sich an Kinder oder haben einen Kräftigungs-Fokus.

Schattenboxen

Von Schattenboxen haben die meisten vermutlich schon mal gehört. Statt dabei einfach nur in die Luft zu schlagen, können sich die Boxer seit einem guten Jahr einen Gürtel umbinden, versehen mit Gummizügen und Griffen an beiden Seiten. Der Zug des Gummis intensiviert das Training, erklärt Erol Öztuncel, Chef des Herstellers Shadowboxer. Neben dem Gürtel an sich stellt er Interessierten auch Videos zur Verfügung, an denen sich der Sportler zu Hause orientieren kann. Meist wird Schattenboxen aber in Studios angeboten.

Olefit

Tanz und Fitness haben sich schon immer gut vertragen. Bewegung zu Musik motiviert, so dass viele ihre Tanzklassen gar nicht in dem Sinne als Workout wahrnehmen. Zu den neuesten Trends in dem Bereich gehört Olefit - Fitness kombiniert mit Elementen aus dem Flamenco. Kreiert wurde es von ehemaligen Tänzern des spanischen Nationalballetts. "Es kann aber jeder mitmachen - auch, wer noch nie getanzt hat", sagt Paloma Gómez, die das Konzept mit entwickelt hat. Geht es nach den Machern, sollen die Teilnehmer der Kurse nicht nur körperlich fit werden. Olefit soll positive Emotionen freisetzen. Will sagen: Während sie tanzen, sollen sich die Leute gut fühlen.

Olefit

Yoga Board Übungen

Scapegoat

Kangoo Jumps

Shadowboxer

Das könnte Sie auch interessieren

„Tanz macht Schule“ in der Verdener Stadthalle

Ein ungewöhnliches Tanzprojekt hat in der Verdener Stadthalle die Zuschauer gleich dreimal begeistert. In der zehnten Auflage von „Tanz macht …
„Tanz macht Schule“ in der Verdener Stadthalle

Fotostrecke: So lief das Werder-Training am Donnerstag

So lief das Werder-Training am Donnerstag vor dem Spiel gegen Fortuna Düsseldorf.
Fotostrecke: So lief das Werder-Training am Donnerstag

Weihnachtskonzert der Kantor-Helmke-Schule

Zwei Mädchen stehen mitten im Scheinwerferlicht in der Aula der Kantor-Helmke-Schule. Das eine Mädchen schaut in ein Buch. „Was liest Du denn da?“ …
Weihnachtskonzert der Kantor-Helmke-Schule

Freizeitpark "Okpo-Land" in Südkorea: Die besten Bilder

20 Jahre lang war "Okpo-Land" in Südkorea ein beliebter Freizeitpark. Seit 1999 ist er geschlossen. In der Fotostrecke sehen Sie die Bilder.
Freizeitpark "Okpo-Land" in Südkorea: Die besten Bilder

Meistgelesene Artikel

Neuer Diät-Trend aus Übersee: Personal Trainer verrät simplen Trick

Neuer Diät-Trend aus Übersee: Personal Trainer verrät simplen Trick

Mutiges Experiment: Das passiert, wenn Sie ein Jahr lang nicht mehr duschen

Mutiges Experiment: Das passiert, wenn Sie ein Jahr lang nicht mehr duschen

Warum ein Vater auf diesem Foto die Krankheit seiner Tochter hätte erkennen können

Warum ein Vater auf diesem Foto die Krankheit seiner Tochter hätte erkennen können

Warum Sie nie mit offenem Toilettendeckel spülen sollten

Warum Sie nie mit offenem Toilettendeckel spülen sollten

Kommentare