Erbkrankheiten erkennen

Gentest vor der Schwangerschaft: Soll ich testen, ob ich gesund bin?

Eine schwangere Frau liegt auf einer Liege. Links ist ein Bildschirm mit Ultraschall zu sehen. (Symbolbild)
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Einen Gentest in der Schwangerschaft ohne konkreten Anlass durchzuführen, ist nicht sinnvoll. Das Risiko einer angeborenen Krankheit liegt unter fünf Prozent. (Symbolbild)

Bin ich oder mein Partner Träger einer Erbkrankheit? Sollten wir vor einer Schwangerschaft einen Gentest durchführen? Humangenetiker haben Antworten.

Münster/Bonn – Hauptsache gesund! Für viele Paare, Mütter und Väter ist das Allerwichtigste, dass das Kind wohlauf ist. Vor einer Schwangerschaft schleichen sich aber oft Ängste und Zweifel ein: Bin ich Träger einer schweren Erbkrankheit? Wird mein Kind gesund auf die Welt kommen? Wenn nicht: Bin ich der Herausforderung gewachsen? Soll ich, um sicherzugehen, vorher einen Gentest durchführen? Für manche kann der Gentest vor der Schwangerschaft wirklich hilfreich sein, wie 24vita.de weiß.

Man weiß es ja oft nicht, ob man selbst oder seine Partnerin oder sein Partner Träger oder Trägerin einer Erbkrankheit ist. Um sicherzugehen, dass das Kind, das im Bauch heranwachsen wird, keine geistige oder körperliche Behinderung hat, überlegen manche einen Gentest im Vorfeld der Schwangerschaft* durchzuführen. „In den allermeisten Fällen ist eine solche Furcht unbegründet“, sagt Professor Frank Tüttelmann, Direktor des Instituts für Reproduktionsgenetik der Universität Münster. Das Risiko, dass ein Kind mit einer angeborenen Erkrankung zur Welt kommt, liegt allgemein bei drei bis vier Prozent. In der Regel ist es also nicht sinnvoll, wenn Paare vor einer Schwangerschaft quasi ohne konkreten Grund und Anlass einen Gentest durchführen lassen. Anders kann es sein, wenn sie den Verdacht oder das Wissen um erblich bedingte Krankheiten in der Familie haben. *24vita.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Dieser Beitrag beinhaltet lediglich allgemeine Informationen zum jeweiligen Gesundheitsthema und dient damit nicht der Selbstdiagnose, -behandlung oder -medikation. Er ersetzt keinesfalls den Arztbesuch. Individuelle Fragen zu Krankheitsbildern dürfen von unseren Redakteurinnen und Redakteuren leider nicht beantwortet werden.

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