Gelenkschmerzen: Tigermücke überträgt Chikungunya

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Die Tigermücke verbreitet sich auch immer mehr in Europa. Foto: James Gathany/Centers for Disease Control

Die Gelenke schwerzen bei jeder Bewegung. Was manchmal als Rheumatoide Arthritis gedeutet wird, kann auch auf einen Infekt im Urlaub zurückzuführen sein, übertragen durch die asiatische Tigermücke.

Wiesbaden (dpa/tmn) - Schwellungen und Schmerzen in den Gelenken können auf eine Rheumatoide Arthritis hindeuten. Wer allerdings gerade eine Auslandsreise hinter sich hat, bei dem können die Beschwerden auch ein Hinweis auf die Infektionskrankheit Chikungunya sein.

Denn die Symptome für die chronische Gelenkentzündung und Chikungunya ähneln sich, wie der Berufsverbands Deutscher Rheumatologen (BDRh) mitteilt. Bisher trat die durch die Asiatische Tigermücke übertragene Infektion insbesondere im östlichen und südlichen Afrika, auf dem indischen Subkontinent und in Südostasien auf. Inzwischen breitet sie sich aber auch auf den Inseln im Indischen Ozean, in der Karibik und in Südamerika aus.

Das anfängliche Fieber bei Chikungunya verschwindet nach einigen Tagen meist wieder, die Arthritis-ähnlichen Beschwerden können aber über Monate anhalten. Die Infektion heilt von selbst aus, kann aber sehr langwierig verlaufen. Es gibt keine Impfung oder ursächliche Therapie - es hilft nur, sich vor Mücken zu schützen.

MITTeilung BDRh

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